Ohren anlegen mit Earfold®

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    Die Korrektur abstehender Ohren war auf Patientenseite bislang ein Eingriff der Bedenken auslöste, da sowohl der OP-Aufwand als auch der Heilungsverlauf ein hohes Maß an Geduld erforderten.

    Zudem ließ sich im Vorfeld des Eingriffs das Ergebnis nie genau vorhersagen, sodass viele Operationen gar nicht erst durchgeführt wurden, obwohl der Wunsch danach bestand. Ein neues Verfahren der Ohrenkorrektur könnte in dieser Hinsicht Abhilfe schaffen.

    Das Earfold® – Verfahren verspricht eine kurzweilig durchführbare OP mit sichtlich weniger Narben, sodass eine rasche Genesung möglich ist.

    Was ist Earfold®?

    Die Earfold®-Technik bezeichnet ein Verfahren der Ohrenkorrektur mittels Implantat, welches direkt unter die Haut gesetzt wird. Im Unterschied zum klassischen Anlegen der Ohren sind lediglich winzige Schnitte nötig, um das Implantat einzubringen.

    Der häufigste Grund abstehender Ohren ist eine weniger stark ausgeprägte oder fehlende Ohrmuschelfalte (Anthelixfalte). In der klassischen Otopexie wird diese Falte durch eine Knorpelmodellierung aufgebaut. Der hohe Aufwand lässt sich mit Earfold® erheblich reduzieren. Das zunächst in der Form flache Implantat biegt sich nach der Einbringung auf dem Ohrknorpel in die vorgesehene gekrümmte Form, die das Ohr nach hinten biegt. Das erzeugt oder verstärkt die Anthelixfalte, ohne den Ohrknorpel zu verletzen.

    Das Implantat besteht aus Nitinol, dass häufig in Medizinprodukten Verwendung findet. Nitinol ist eine Legierung, die zu etwa gleichen Teilen aus Nickel und Titan zusammengesetzt ist. Diese Verbindung macht das Implantat elastisch, sodass eine dauerhafte Biegung des Ohrs ermöglicht wird, es jedoch trotzdem beweglich bleibt. Ein Überzug aus einer 24 Karat Gold garantiert, dass der Clip unter der Haut unsichtbar bleibt.

    Wie läuft die Korrektur der Ohren mit Earfold® ab?

    Die Earfold®-Methode ist ein relativ simpler Eingriff, der in örtlicher Betäubung innerhalb von 10 – 30 Minuten durchgeführt wird.

    Im ersten Schritt zeichnet der behandelnde Arzt die Einschnittstellen auf das Ohr, genau dort wo das Implantat plaziert werden soll.

    Bevor der ca. 5mm lange Hautschnitt vorgenommen wird, erfolgt eine örtliche Betäubung mit einem Lokalanästhetikum.

    Mit Hilfe eines Spezial-Applikators, der das Implantat in seiner zunächst flachen Position hält, werden ein oder mehrere Earfold®-Implantate auf den Ohrknorpel gesetzt, wo sie sich anschließend zu ihrer endgültigen, gekrümmten Form entfalten. Danach wird die Wunde mit einer Naht verschlossen.

    Ein Kopfverband oder Stirnband sind nach dem Eingriff nicht notwendig. Die Nahtstelle wird lediglich mit einem sterilen Pflaster abgedeckt.

    Bereits am selben Tag kann der Patient wieder seinen gewohnten Alltagsaktivitäten nachgehen, sollte jedoch darauf achten für ungefähr einen Monat Druck auf die Ohren zu vermeiden. Dazu gehört das Schlafen auf dem Rücken, Vermeiden von Schwimmbadbesuchen und Sportarten, bei denen die Gefahr von Stößen auf das Ohr bestehen. Nach dieser Zeit wird das Implantat fest im Ohr verankert sein, sodass keine Einschränkungen mehr nötig sind.

    Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um für die Ohrenkorrektur mittels Earfold® geeignet zu sein?

    Die Earfold®-Methode ist nicht für jeden Patienten mit abstehenden Ohren gleichermaßen geeignet. Die häufigste Form abstehender Ohren ist bedingt durch eine fehlende oder schwach ausgeprägte Anthelixfalte über der Ohrmuschel. Diese kann mit dem Earfold®-Implantat erzeugt werden.

    Der seltenere Fall abstehender Ohren aufgrund einer zu tief gelegenen Ohrmuschel lässt sich mit dem Implantat leider nicht beheben. Diese Patienten müssen sich weiterhin nach dem klassischen Verfahren behandeln lassen.

    Um abzuklären, inwieweit mit Earfold® gearbeitet werden kann und welche Erfolge zu erwarten sind, ist ein Beratungsgespräch mit einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie angeraten. Dort können mittels PreFold Clips im Vorfeld Behandlungsergebnisse simuliert werden.

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    Was sind die Vorteile von Earfold®?

    Im Gegensatz zum derzeitigen Standard des Ohrenanlegens kann mit diesem neuen Verfahren schon vor dem eigentlichen Eingriff festgelegt werden, wie die Ohren später aussehen werden. Dabei hat der Patient volles Mitspracherecht. Mittels PreFold Clips kann der Arzt dem Patientenwunsch so genau wie möglich nachkommen, da sie das Behandlungsergebnis im Vorfeld an der Außenseite der Ohren imitieren können. Sie besitzen die gleiche Krümmung und biegen auf diese Art das Ohr vorübergehend zurück. Somit hat der Patient eine exakte Vorstellung von den späteren Ergebnissen. Unzufriedenheit mit dem Endresultat ist damit praktisch ausgeschlossen.

    Eine klassische Otopexie ist ein komplexer Eingriff, der mit großer Sorgfalt durchgeführt werden muss. In der Regel dauert ein solcher Eingriff um die 90 Minuten. Ein Earfold® hingegen benötigt nur ca. 15-30 Minuten Behandlungsdauer mit sofort sichtbaren Ergebnissen. Die Ohren heilen innerhalb von einer Woche ab, wobei nicht einmal ein Kopfverband, wie sonst obligatorisch, notwendig wird.

    Die typische Narbe, die sich normalerweise nach dem Anlegen der Ohren hinter dem Ohr befindet, fällt nach dem Earfold®-Verfahren deutlich kleiner und unauffälliger aus. Mitunter ist nach der Abheilung kaum noch etwas wahrnehmbar.

    Ein weiterer Vorteil der Earfold®-Methode ist, dass die Behandlung reversibel, also zu jedem Zeitpunkt ein Zurückkehren zur Ausgangsform der Ohren möglich ist.

    Vorteile von Earfold®

    • Behandlungsergebnisse sind im Vorfeld sichtbar
    • Kurze Behandlungsdauer
    • Schnelle Genesungszeit
    • Kein Kopfverband
    • Kaum oder nicht sichtbare Narbe

    Welche Risiken bestehen beim Ohren anlegen?

    Grundsätzlich ist das Risiko für Komplikationen bei der Verwendung der Earfold®-Methode geringer als beim herkömmlichen Ohrenanlegen. Der Eingriff ist minimal-invasiv und findet unter örtlicher Betäubung statt. Damit sind Schwellungen, Hämatome oder Schmerzen zwar nicht komplett auszuschließen, befinden sich jedoch in der Regel auf einem erträglichen Niveau und verschwinden nach einigen Tagen ganz von selbst.

    Auch bei einem derart kleinen Eingriff kann es vereinzelt zu Infektionen oder Entzündungen kommen. Diese Risiken lassen sich durch die Wahl eines guten Chirurgen und unter Beachtung der wenigen Vorsichtsmaßnahmen, wie dem Verzicht auf das Tragen von Ohrringen für ungefähr 14 Tage, auf ein Minimum reduzieren.

    Vor allem Raucher sollten sich bereits Wochen vor der OP mit dem Gedanken des Nichtrauchens abfinden. Neueste Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Rauchen und einer gesteigerten Komplikationsrate nach Operationen.

    Wie wähle ich die passende Klinik aus?

    Earfold® ist eine sehr junge Behandlungstechnik abstehender Ohren. Gerade deshalb ist die Wahl eines Chirurgen, der sein Handwerk versteht und möglichst viel Erfahrung auf dem Gebiet der Ohrenkorrektur hat, besonders wichtig.

    Checkliste für die Klinikwahl

    • Ist die Klinik gut zu erreichen?
    • Ist das medizinische Equipment auf dem neusten Stand?
    • Besitzen die Ärzte genug Erfahrung?
    • Vertrauen Sie dem Arzt?
    • Werden die Hygiene- und Sauberkeitsstandards eingehalten?
    • Gibt es Erfahrungsberichte und Bewertungen?

     

    MediDate/Medical One hilft Ihnen dabei, die passende Klinik zum Anlegen der Ohren zu finden. Wir arbeiten ausschließlich mit deutschen Premiumkliniken zusammen, die Ihnen eine erstklassige Behandlung versprechen. Rufen Sie uns gerne an. Gemeinsam finden wir Ihre Klinik!

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    Was kostet das Ohrenanlegen mit der Earfold®-Methode?

    Die Earfold®-Methode ist ein völlig neues innovatives Verfahren der plastisch-ästhetischen Chirurgie, das dem Patienten schnellere und angenehmere Ergebnisse mit geringen Komplikationsrisiken als das klassische Ohrenanlegen ermöglicht. Die Forschungsarbeit, die in die Entwicklung der Clips gesteckt wurde, führt dazu, dass Earfold® im Vergleich zum Aufwand der OP nicht unbedingt günstig ist. Im Allgemeinen kann mit Kosten von ca. 3.000 Euro gerechnet werden, wobei die Anzahl der Implantate, die verwendet werden müssen, entscheidend den Preis beeinflussen können.

     

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