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Zahnimplantate

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Zahnimplantate bilden die Grundlage für verschiedene Formen des Zahnersatzes. Die Implantologie ermöglicht es, sie als Halterung für Kronen und Brücken in den Kieferknochen einzuschrauben. Auf diese Weise werden sie fest eingeschlossen und der Zahnersatz sicher fixiert. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Zahnimplantaten, die sich in Form, Material und Zweck unterscheiden.
Sollten sich die Kieferknochen stark zurückgebildet haben und nicht genug Knochen für ein Implantat zur Verfügung stehen, besteht die Möglichkeit einen Knochenaufbau durchzuführen.

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Was ist ein Zahnimplantat und welche Arten gibt es?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kiefer eingesetzt wird und schließlich mit dem Kieferknochen verwächst. Es dient als Halterung für Kronen, die auf das Implantat aufgesetzt und so im Kiefer fixiert werden. Auf diese Weise können bei der Implantologie auch sogenannte Implantatbrücken angebracht werden. Anders als bei Zahnprothesen sitzen Zahnimplantate fest im Kieferknochen und können nicht einfach herausgenommen werden. Die Osseointegration (Verwachsung mit dem Kieferknochen) stabilisiert die künstliche Wurzel und gewährleistet einen guten Halt der Implantate beim Kauen, Schlucken und Sprechen.

Unterschiede zwischen den Zahnimplantaten

  • Form
  • Aufbau (einteilige oder zweiteilige Implantate)
  • Material
  • Verwendungszweck

Formen von Zahnimplantaten

Das Schraubenimplantat

In Deutschland ist die am häufigsten verwendete Form der Implantate das Schraubenimplantat. Dieses Zahnimplantat verfügt wie eine Schraube über ein Gewinde und kann entweder direkt in den Kieferknochen geschraubt oder über ein zuvor gebohrtes Loch eingesetzt werden.

Das Hohlzylinderimplantat

Seltener verwendet werden Hohlzylinderimplantate, diese ähneln zwar den Schraubenimplantaten, besitzen jedoch kein Gewinde.

Blattimplantate und Diskimplantate

Blattimplantate und Diskimplantate sind weitere Formen, die bei der Implantologie verwendet werden können. Letztere gehören zu den Basalimplantaten und werden vor allem bei Personen eingesetzt, deren Kieferknochen zurückgebildet sind und einem Schraubenimplantat nicht mehr genug Halt bieten.

Aufbau von Zahnimplantaten

Einteilige und zweiteilige Implantate

Neben ihrer Form unterscheiden sich Zahnimplantate auch in ihrem Aufbau. Generell bestehen sie aus dem eigentlichen Implantat und einem Verbindungsstück, auf dem in einem späteren Schritt der künstliche Zahnersatz angebracht wird. In der Implantologie dient das Zahnimplantat als künstliche Zahnwurzel, die in den Kiefer eingebettet wird.
Meist liegen Implantat und Verbindungsstück getrennt vor, weshalb man von zusammengesetzten bzw. zweiteiligen Implantaten spricht. Sind Implantat und Verbindungsstück in einem vorhanden, liegt ein einteiliges Zahnimplantat vor.

Materialien von Zahnimplantaten

Zahnimplantate aus Metall und metallfreie Implantate

Auch das Material der Zahnimplantate betreffend, gibt es Unterschiede. Hierbei ist es nicht nur wichtig, dass das Implantat ausreichend stabil ist und fest mit dem Gewebe verwächst, sondern auch, dass das Material möglichst gut verträglich und keine Abstoßungsreaktionen oder Allergien auslöst. Experten auf dem Gebiet der Implantologie sprechen hierbei von Biokompatibilität.
Das diesen Kriterien am besten entsprechende Material ist Titan. Mit seiner hohen Biokompatibilität und seiner speziellen Oberflächenstruktur, ist besonders Reintitan sehr gut für Zahnimplantate geeignet. Andere Materialien, die leichte Nachteile bezüglich Struktur und Stabilität aufweisen und daher seltener verwendet werden, sind Keramik und Zirkoniumdioxid. Diese Implantate zählen zu den metallfreien Zahnimplantaten.

Verwendungszweck der Zahnimplantaten

Zahnimplantate können außerdem nach ihrem Verwendungszweck und ihrer Positionierung im Kiefer unterschieden werden.

Enossale Implantate

Am häufigsten handelt es sich bei Zahnimplantaten um enossale Implantate, die wie oben beschrieben in den Kieferknochen eingeschraubt werden. Diese übernehmen die Funktion einer Zahnwurzel, auf der später der Zahnersatz befestigt wird.

Subperiostale Implantate

Subperiostale Implantate werden nicht in den Kieferknochen eingeschraubt, sondern liegen diesem großflächig auf. Sie kommen zum Einsatz, wenn starker Knochenschwund vorliegt. Eine Ursache dafür könnte beispielsweise Osteoporose sein.

Basalimplantate

Eine weitere Art der Zahnimplantate sind Basalimplantate, die seitlich am Knochen angebracht werden und so auch bei geringer Knochenhöhe verwendet werden können.

Mini-Implantate

Ist der Kieferknochen hingegen zu schmal, kommen sogenannte Mini-Implantate, auch Schmalkieferimplantate genannt, zum Einsatz. Sie haben einen geringeren Durchmesser als herkömmliche Schraubenimplantate und können daher auch in besonders schmale Kieferknochen eingeschraubt werden.

Wie verläuft der Einsatz von Zahnimplantaten?

Beim Einsatz von Zahnimplantaten hängt der chirurgische Ablauf der Behandlung von der Art des Implantats und der Stelle im Kiefer, an der das Implantat eingesetzt werden soll, ab. Im Vorfeld einer Behandlung muss durch den Zahnarzt, im Rahmen von Voruntersuchungen, geklärt werden, welches Implantat für den Patienten geeignet ist und welche Behandlung eventuell nicht infrage kommt. Außerdem müssen vorliegende Zahnerkrankungen wie beispielsweise Parodontitis behandelt werden, bevor ein Implantat eingesetzt werden kann. Die Operation selbst verläuft entweder unter lokaler Betäubung oder unter Vollnarkose.

Kurzablauf vom Einsatz der Zahnimplantate

  • Der Kieferknochen wird freigelegt
  • Eine kleine Mulde wird in den Knochen gebohrt
  • Das Implantat wird eingesetzt

 

Bei zweiteiligen Implantaten wird zunächst nur die „Wurzel“ vom Zahnarzt eingesetzt, das Verbindungsstück folgt erst nach vollständiger Abheilung. Kommt ein einteiliges Implantat zum Einsatz, wird es vollständig eingesetzt und ragt daher in der Zeit nach der OP etwas aus dem Zahnfleisch heraus.
Nach 6-12 Wochen ist der betroffene Bereich verheilt und das Verbindungsstück bzw. der Zahnersatz können am Implantat verankert werden. Besondere Pflege und sorgfältige Mundhygiene sind für einen guten Heilungsverlauf ausschlaggebend. Je nachdem, ob das Implantat im Oberkiefer oder im Unterkiefer, im Bereich der Schneidezähne oder der Backenzähne eingesetzt werden muss, kann es Abweichungen in Ablauf und Dauer des Eingriffs geben. In der Regel wird der Eingriff ambulant vorgenommen.

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um eine Zahnimplantation durchführen zu können?

Wenn ein Zahnimplantat in Betracht gezogen wird, muss zunächst durch den Zahnarzt geklärt werden, ob ein Patient für Zahnimplantate geeignet ist. Es gibt einige Kriterien, die dafür verantwortlich sein können, dass ein Patient für eine Behandlung nicht infrage kommt und eine Alternative zu Zahnimplantaten herangezogen werden muss.

So sind beispielsweise Erkrankungen, die eine Vollnarkose oder andere Betäubungsarten nicht zulassen, ein Ausschlusskriterium. Dies wird vom behandelnden Arzt individuell geprüft und eventuell werden daraufhin Alternativen vorgeschlagen.

Gründe gegen eine Zahnimplantation

  • Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes Mellitus)
  • Blutungsneigungen
  • Regelmäßigen Einnahme bestimmter Medikamente

 

Auch Zähneknirschen, Erkrankungen in der Mundhöhle und an den Zähnen sowie zu nah am Kiefer verlaufende Nerven oder Blutgefäße können ein Grund sein, dass ein Patient für Zahnimplantate nicht geeignet ist.

Ein kleiner Kiefer oder starker Knochenschwund sind dank Knochenaufbau nicht zwingend Ausschlusskriterien. Heutzutage ist es möglich, im Vorfeld eines Eingriffes Knochen aufzubauen und so den Einsatz von Zahnimplantaten doch zu ermöglichen. Generell sollte darauf geachtet werden, dass Rauchen und Alkoholkonsum negativen Einfluss auf den Heilungsverlauf haben. Daher sollte in den Wochen bzw. Monaten vor und nach der OP darauf verzichtet werden. Eine Altersgrenze für Zahnimplantate gibt es nicht, jedoch sollte bei jungen Patienten darauf geachtet werden, dass das Knochenwachstum bereits abgeschlossen ist. Dies ist mit 18-20 Jahren der Fall.

Welche Risiken und Komplikationen können beim Einsatz auftreten?

Sind die oben genannten Voraussetzungen erfüllt und wird der Eingriff professionell und kompetent durchgeführt, ist das Risiko für Komplikationen beim Einsatz von Zahnimplantaten gering. Trotzdem kann es zu Abstoßungsreaktionen kommen, die dafür sorgen, dass das Implantat nicht richtig einheilt und in der Folge nicht fest sitzt und Schmerzen verursacht. Durch die gut verträglichen Materialien, die heutzutage verwendet werden, die richtige Pflege und die genaue Diagnostik vorab, wird das Risiko für eine Abstoßung jedoch auf ein Minimum reduziert.

Beim Einsatz von Zahnimplantaten kann es zu einer Verletzung von Nerven kommen. Diese kann durch spezielle Maßnahmen vor und während der OP vermieden werden. Ganz normal und unbedenklich sind leichte Blutungen, Schwellungen und Blutergüsse in der Zeit nach dem Eingriff. Diese klingen von selbst wieder ab.

Wie wähle ich die passende Klinik aus?

Da es bei Zahnimplantaten besonders auf eine gute Vor- und Nachsorge ankommt, ist es enorm wichtig, eine Klinik zu wählen, die ausgezeichneten Service und kompetente Betreuung bietet. Der behandelnde Arzt bzw. Zahnarzt sollte viel Erfahrung auf dem Gebiet der Implantologie haben und Sie im Vorfeld genau über die verschiedenen Zahnimplantate, den Ablauf des Eingriffs und mögliche Risiken aufklären. Auch sorgfältige Voruntersuchungen wie Röntgenbilder, Zahnreinigungen und weitere Maßnahmen sollten in der Behandlung mit inbegriffen sein.

Checkliste für die Klinikwahl

  • Ist die Klinik gut zu erreichen?
  • Werden moderne Behandlungsarten angeboten?
  • Ist das medizinisches Equipment auf dem neusten Stand?
  • Besitzen die Fachärzte viel Erfahrung?
  • Ist der Arzt vertrauenerweckend?
  • Werden die Hygiene- und Sauberkeitstandards eingehalten?
  • Gibt es Erfahrungsberichte und Bewertungen?

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Was können Zahnimplantate kosten?

Die Kosten für Zahnimplantate sind pauschal nur sehr schwer festzulegen. Viele Faktoren haben Einfluss auf den Preis einer Behandlung mit Zahnimplantaten, z.B. die Art der Diagnostik-Verfahren, die Materialkosten, die Laborkosten, die Art, das Material und die Anzahl der Implantate sowie das Honorar für den Operateur. Aus diesem Grund variieren die Kosten stark und es kann keine eindeutige Aussage getroffen werden. Die Kosten für ein einzelnes Seitenzahnimplantat beispielsweise bewegen sich zwischen 1.700 und 2.800 Euro. Der Preis für ein einzelnes Frontzahnimplantat bewegt sich zwischen 2.000 und 3.400 Euro. Der Einsatz von mehr als einem Implantat ist dementsprechend kostenintensiver.

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