Bleaching

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Viele Menschen sind mit der Farbnuance ihrer Zähne unzufrieden und wünschen sich strahlend weiße und gesunde Zähne. Das Zahnbleaching ermöglicht diesen Patienten eine schonende, effektive und langanhaltende Aufhellung von verfärbten Zähnen, die sehr natürlich und gesund wirkt.

Was ist ein Bleaching?

Das Bleaching (von englisch to bleach – bleichen) ist eine zahnärztliche Behandlungsmethode aus der Zahnmedizin sowie aus der Zahnkosmetik mit dem Ziel, Zähne aus ästhetischen oder medizinischen Gründen aufzuhellen.

Das Verfärben der natürlichen Farbe unserer Zähne kann unterschiedliche Ursachen haben. Vermehrter Konsum von Nikotin, Koffein oder Tannin, aber auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten über einen längeren Zeitraum können Flecken auf den Zähnen verursachen. Hinzu kommt, dass die Zahnfarbe im Alter auf natürlichem Wege dunkler wird.

Medizinisch wird eine Zahnaufhellung empfohlen, wenn Patienten an einem Zahnschmelzdefekt leiden und ihre Zähne selbst keine natürliche Zahnfarbe produzieren können. In diesen Fällen kann das Zahnbleaching, auch Zahnaufhellung genannt, schnell Abhilfe schaffen.

Der Zahnarzt verteilt ein Aufhellungsmittel direkt auf den Zahnstellen, die Verfärbungen aufweisen. Durch Bestrahlung wird die Bleichfunktion der Substanz aktiviert und die Zähne des Patienten erscheinen direkt nach der Behandlung deutlich weißer.

Die Bleaching Methode ermöglicht eine Aufhellung der Zähne zwischen zwei und acht Farbnuancen.

Wie verläuft ein Bleaching?

Bevor mit dem 45-minütigen Zahnbleaching – Vorgang begonnen werden kann, muss sichergestellt werden, dass die Zähne und das Zahnfleisch des Patienten sauber und frei von Infektionen sind. Falls dies nicht der Fall ist, muss dem Bleaching unbedingt eine Zahnreinigung vorausgehen.

Zu Beginn der Behandlung setzt der Zahnarzt eine geformte Schiene in den Mund des Patienten ein, welche die Lippen auseinander drückt und die Zähne für die Behandlung offen legt. Außerdem trägt der Arzt an den Zahnfleischübergängen und an der Zahnwurzel eine bläuliche Paste auf, welche nach kurzer Zeit verhärtet und verhindert, dass das Bleaching Gel mit dem empfindlichen Zahnfleisch in Berührung kommt.

Die Bleaching Behandlung gliedert sich in drei Durchgänge à 15 Minuten. Der Zahnarzt trägt das Bleaching Gel, welches zu einem großen Teil aus Chlorverbindungen wie Wasserstoffperoxid besteht, auf die Zähne des Patienten auf. Das Wasserstoffperoxid bildet Sauerstoff, welcher die Verfärbungen auf den Zähnen durch einen Oxidationsprozess chemisch so verändert, dass sie optisch nicht mehr wahrnehmbar sind. Anschließend werden die Zähne mit einer LED-Leuchte bestrahlt.

Schädliche Infrarot- und Ultraviolettstrahlen werden dabei von einem Filter im Inneren der Leuchte eingefangen, um eine erhöhte Erwärmung der Zähne auszuschließen. Das Licht treibt den Bleichungsprozess auf den Zähnen voran und tötet zudem besonders schnell Bakterien ab.

Dieselbe Prozedur wiederholt sich dann in einem zweiten und dritten Durchgang.

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit man als Patient für ein Bleaching geeignet ist?

Um als Patient für ein Zahnbleaching in Frage zu kommen, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Der Patient sollte über gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch verfügen. Schon sehr kleine, nicht behandelte Kariesschäden oder defekte Plomben und Füllungen der Zähne können das Ergebnis des Bleachings maßgeblich beeinflussen und größere Schäden verursachen. Wird das Zahnbleaching auf entzündeten oder beschädigten Zahnoberflächen durchgeführt, kann es schnell zu unkontrolliertem Eindringen der verwendeten Bleichsubstanz in das Zahninnere kommen. Dadurch sind weitreichende Folgeerkrankungen möglich.

Außerdem ist es wichtig, im Vorfeld der Behandlung eine gründliche, professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Erst nachdem Ablagerungen auf den Zähnen beseitigt worden sind, ist der Zahnarzt in der Lage, das Ausmaß der Verfärbung festzustellen und gemeinsam mit dem Patienten die gewünschte Aufhellungsstufe zu bestimmen.

Kriterien für ein Zahnbleaching im Überblick

  • Zahnreinigung im Vorfeld
  • Gesunde Zähne und Zahnfleisch ohne entzündliche Erkrankungen
  • Patient ist volljährig

Welche Vorteile bringt ein Bleaching mit sich?

Vorteile auf einen Blick

  • Simple und effektive Behandlungsform
  • Keine Genesungszeit notwendig
  • Kurze Behandlungsdauer
  • Sichtbare Ergebnisse direkt nach dem Bleaching
  • Lange Haltbarkeit der Bleachingergebnisse
  • Sehr gute optische Ergebnisse

Ein großer Vorteil der Bleaching-Behandlungsmethode besteht darin, dass sie die Möglichkeit bietet, bei einfacher und effektiver Durchführung gleichzeitig ein langanhaltendes Ergebnis zu gewährleisten. Zudem muss sich der Patient keinem invasiven Verfahren unterziehen und ist direkt nach dem Zahnbleaching wieder einsatzfähig.

Ein weiterer Vorteil des Bleachings ist der direkte optische Erfolg nach der Behandlung der Zähne. Der Patient kann sofort strahlend lächeln. Selbst die Nachhaltigkeit der Behandlung ist bemerkenswert, da sie für ein langanhaltendes Ergebnis steht und erst nach zwei bis drei Jahren wiederholt werden kann.

 

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Welche Risiken und Komplikationen kann es bei einem Bleaching geben?

Die Risiken und potentiellen Komplikationen der Zahnbleaching Behandlung sind bei einer professionellen Vorbereitung und Durchführung durch geschultes und erfahrenes Fachpersonal sehr gering.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich dringend, das Zahnbleaching beim Zahnarzt durchführen zu lassen, und nicht mit Produkten aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke in Eigenregie tätig zu werden.

Nach dem Zahnbleaching ist es vollkommen normal, dass die behandelten Zähne schmerzempfindlicher sind als gewöhnlich. In den ersten Tagen nach dem Bleaching sollten Patienten auf Kaffee, Tee, Kohlensäure und besonders heiße oder kalte Speisen und Getränke weitestgehend verzichten.

Um die Schmerzen zu lindern, erhalten Patienten nach dem Bleaching eine spezielle Paste, die regelmäßig auf die Zähne aufgetragen werden sollte. Mit dieser Nachbehandlung klingen die Schmerzen im Mund nach ein bis zwei Tagen für gewöhnlich wieder ab.

Wie wähle ich für mich persönlich die passende Klinik aus?

Bei der Auswahl der Klinik, in der Sie Ihr Zahnbleaching durchführen lassen wollen, sollten Sie sich Zeit nehmen. Diese Entscheidung sollte keinesfalls überstürzt getroffen werden.

Die Fähigkeiten und die Expertise der behandelten Zahnärzte nehmen großen Einfluss auf das Ergebnis ihres Zahnbleachings. Achten Sie unbedingt darauf, sich nur in TÜV-geprüften Spezialkliniken behandeln zu lassen, welche zum einen Geräte und Equipment auf dem technisch-modernsten Stand besitzen und die Hygienestandards ausreichend erfüllen und zum anderen fachlich geschultes Personal beschäftigen.

Nur wenn ein Zahnarzt sich genügend Zeit nimmt, Ihnen Hintergründe, Risiken und Vorgänge der Bleaching Methode zu erläutern, können Sie auch sicher sein, dass das Ergebnis Ihres Bleachings genau Ihren Vorstellungen und Wünschen entspricht.

Worauf muss ich achten?

  • Langjährige Erfahrung des behandelnden Arztes
  • Kompetentes und fachlich geschultes Personal
  • Detaillierte und vertrauensvolle Gespräche mit dem Arzt
  • Klinik erfüllt Hygiene- und Qualitätsstandards

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Wie hoch belaufen sich die Kosten für ein Bleaching?

Die Kosten variieren je nach Standort und inbegriffenen Leistungen (z.B. vorausgehende Zahnreinigung) der Klinik. Sind die Eingriffe ästhetischer Natur, werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen und müssen von den Patienten selbst getragen werden.
Der Durchschnittspreis für ein Zahnbleaching liegt zwischen 250 und 500 Euro pro Sitzung.

Zudem sollte beachtet werden, dass Patienten, die sich eine längerfristige optische Zahnaufhellung wünschen, alle zwei bis drei Jahre wiederholt ein Bleaching durchführen lassen sollten.