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Ein gesunder Geist und ein gesunder Körper gehören im besten Fall zusammen. Doch selten trifft man auf Menschen, die diese Einheitlichkeit ausstrahlen. Vielmehr unterhalten wir uns häufiger über negative Befindlichkeiten, als dass wir sagen, was alles positiv oder gar gut an uns oder unserem Gegenüber ist. Wir sind selten in der Lage, unseren Freunden oder Bekannten Komplimente zu machen, selbst wenn wir Gutes denken. Schade, denn wir alle hören gerne ein nettes Wort. Es wäre ein Ansatz, dies zu ändern, um das eigene und das fremde Selbstbewusstsein zu stärken.

Wir ziehen unsere positiven Gefühle hauptsächlich aus positiven Erlebnissen, seien sie privater oder beruflicher Natur, doch trotzdem sind wir vor kürzeren oder längeren Perioden der Unzufriedenheit nicht gewappnet. Wir messen uns ständig an anderen Menschen, leben in Zeitalter der Konkurrenz, wollen nichts verpassen und möchten uns anpassen. Wir wollen einfach dazu gehören – ein geradezu normales und gesundes menschliches Bedürfnis.

Wir streben immer nach einem Ideal, was in der Evolution begründet liegt. Eine permanente Suche nach Optimierung in allen Lebensbereichen erschien schon immer sinnvoll und ist ein existenzieller Antrieb.

Vielleicht sind auch deshalb die jährlich steigenden Zahlen an Schönheits-OPs erklärbar. Wir wollen attraktiv für uns und unsere Umgebung sein, wollen emotional und optisch das Beste für uns herausholen. Wir wollen unsere Jugendlichkeit und Vitalität sehen können, obwohl wir älter werden. Wir wollen uns in unserer Haut wohl fühlen. Wir wollen uns an gesetzten Idealen orientieren. Und vor allem leben wir in einer Zeit, in der medizinisch viel möglich ist.

Heutzutage sind Schönheits-OPs kein Tabu mehr, sondern glücklicherweise Teil öffentlich geführter Diskurse. Viele Menschen verlieren dadurch ihre Hemmungen und fühlen sich durch den Wunsch danach weniger beschämt. Sie sind nicht allein – es gibt außerhalb der eigenen vier Wände andere Menschen, die ebenfalls über kleinere oder größere Veränderungen nachdenken.

Die neuesten Patientenbefragungen der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) und der Deutschen Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven, ästhetischen Chirurgie (DGPRÄC) besagen, dass sich in Deutschland immer mehr Frauen und Männer sowohl für minimalinvasive, als auch für operative Eingriffe entscheiden. Mittlerweile werden hierzulande jährlich mehr als 200.000 Schönheitsoperationen durchgeführt. Der Trend ist bei beiden Geschlechtern steigend, wobei Frauen mit knapp 85% den wesentlich größeren Teil ausmachen.

Laut der Umfrage erhofft sich jede vierte Frau neben einer besseren Optik ein größeres Wohlbefinden. Die Analyse zeigt, dass bei Frauen die Brustvergrößerung auf Platz 1 ist. Sie ist die beliebteste Schönheits-OP, gefolgt von der Lidstraffung, der Fettabsaugung sowie dem Hals-, Stirn- und Facelift. Durchschnittlich sind die Frauen, die sich Brustimplantate setzen lassen, 31,7 Jahre alt.

Männer ließen am häufigsten Lidstraffungen durchführen, gefolgt von der Fettabsaugung. Der Trend bei Männern bewegt sich zusätzlich in Richtung Haartransplantation. Aus den jüngsten Erhebungen gehen vor allem die sogenannten minimalinvasiven Behandlungen gegen Falten mit beispielsweise Botox, Hyaluronsäure oder Eigenfett als Trend bei beiden Geschlechtern hervor.

Manche Körperstellen, die das persönliche, ästhetische Empfinden stören, können trotz Diäten, Sport oder gesunder Ernährung nicht optimal verändert werden. Mal liegt es an der betroffenen Körperstelle, mal an den individuellen Möglichkeiten. Letztlich entscheidet das eigene Empfinden über eine körperliche Veränderung.

 

Quellen:
www.statista.de
www.dgaepc.de
www.dgpraec.de