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Dehnungstreifen und Schwangerschaftsstreifen entfernen

Eine glatte, ebenmäßige Haut steht für Jugendlichkeit und Schönheit. Umso schlimmer, wenn sich an ihr Veränderungen zeigen, auf die nicht ohne Weiteres Einfluss genommen werden kann. Dazu gehören Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen, unter denen viele Menschen leiden. Die narbigen Hautveränderungen können je nach Bindegewebskonstitution stark sichtbare Ausmaße annehmen. Kommt es zu erheblichen Einschränkungen in der Lebensgestaltung, beispielsweise Vermeidung von Schwimmbadbesuchen, kann es sinnvoll sein, die Narben behandeln zu lassen. Vor allem Frauen, bei denen Schwangerschaftsstreifen physiologisch bedingt gegen Ende der Schwangerschaft auftreten, entscheiden sich häufig für einen ästhetischen Eingriff. Bislang existiert keine Methode, die Dehnungsstreifen komplett verschwinden lässt, aber es kann zumindest das Erscheinungsbild deutlich abgemildert werden.

Dehnungsstreifen entfernen

Was versteht man unter Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen (Striae cutis atrophicae) entstehen durch eine starke Dehnung des Gewebes und damit verbundenen Hautfaserrissen in der Unterhaut. Diese Risse erscheinen zunächst aufgrund der durchscheinenden Blutgefäße rötlich. Mit der Zeit verblassen sie, wobei jedoch helle Narben zurückbleiben. Am häufigsten treten Dehnungsstreifen am Bauch, den Hüften, Brüsten und Oberschenkeln auf.

Dehnungsstreifen treten vor allem bei geschwächtem Bindegewebe häufiger in Erscheinung. Starkes Bindegewebe zeichnet sich durch eine hohe Elastizität aus und reißt demnach nicht so schnell wie schwaches Bindegewebe. Wie stark das Bindegewebe eines Menschen ausgeprägt ist, hängt in erster Linie von genetischen Faktoren ab. Dehnungsstreifen zeigen sich als zentimeterlange, unterschiedlich breite, meist parallel angeordnete Streifen, die sich mit gesunden Hautpartien abwechseln.

Häufig treten Dehnungssteifen im Laufe der Pubertät durch einen Wachstumsschub in Erscheinung. Die Haut ist nicht in der Lage sich schnell genug zu dehnen und die typischen Streifen entstehen. Auch in der Schwangerschaft ist die Haut einem starken Dehnungsreiz ausgesetzt und zudem durch hormonelle Faktoren weniger elastisch als normalerweise. Das liegt an dem Hormon Cortison, welches in der Schwangerschaft vermehrt produziert und zu einer Verminderung der Unterhautelastizität führt. Aus diesem Grund neigen auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen Cortison-Präparate einnehmen müssen, häufiger zu Dehnungsstreifen als Nebenwirkung. Auch bei schneller, starker Gewichtszunahme oder -abnahme hat die Haut oft nicht die Kapazität, sich ausreichend zu dehnen. Vor allem starke Gewichtsschwankungen bewirken eine Abnahme der Hautelastizität. Sogar durch massive sportliche Betätigung können Dehnungsstreifen entstehen. Das ist möglich, wenn es durch Krafttraining zu einem massiven Muskelzuwachs kommt.

Methoden zur Dehnungsstreifen-Entfernung

Dehnungs- bzw. Schwangerschaftsstreifen sind ein rein ästhetisches Problem. Sie verursachen keine Schmerzen und führen unbehandelt auch zu keinerlei Schäden für den Körper. Da sie jedoch gemeinhin als unästhetisch empfunden werden, existieren verschiedene Behandlungsmethoden, die das Hautbild ebenmäßiger erscheinen lassen.

Peeling mit Glycol- oder Fruchtsäure

Durch die Verwendung von Glycolsäure- oder Fruchtsäure-Peelings werden die obersten Hautschichten abgetragen und die Haut zu Zellneubildung angeregt. Dadurch kann ein ebenmäßigeres Hautbild entstehen und die Dehnungsstreifen ein wenig unauffälliger erscheinen. Es erfolgt jedoch keine Anregung der Kollagenneubildung, die für eine optimale Narbenregeneration nötig wäre. Aus diesem Grund können Peelings nur bei leichten Dehnungsstreifen eine sichtbare Veränderung bewirken.

Microneedling

Microneedling wird mit einem sogenannten Derma-Roller durchgeführt. Dieser besitzt auf seiner Oberfläche zahlreiche feine Nadeln, die in die Haut eindringen und eine Reizung der Zellen auslösen. Dieser Vorgang führt zu einer stärkeren Durchblutung, der Freisetzung von Wachstumsfaktoren sowie einer Regeneration und Zellneubildung. Derma-Roller gibt es auch für die Heimanwendung. Diese können ein ebenmäßigeres Hautbild erzeugen. Zur Entfernung von Dehnungstreifen dringen sie jedoch nicht tief genug in das Gewebe ein. Medizinische Geräte dagegen regen die Kollagensynthese in tieferen Hautschichten an, da die verwendeten Nadeln länger sind als diese zur Heimanwendung oder bei der Kosmetikerin. Kollagen ist essentiell für die Elastizität und Straffheit der Haut.

Vor der Behandlung ist es ausreichend, die Haut mit einer Betäubungssalbe einzucremen. Nach einer 30-minütigen Einwirkzeit kann mit der Behandlung begonnen werden. Dabei wird der Derma-Roller in einem definierten, gleichmäßigen Muster über die betroffenen Hautareale gerollt und erzeugt feinste Verletzungen. Unter Umständen können anschließend verschiedene Wirkstoffe aufgebracht werden, die aufgrund der vorangegangen Behandlung sehr gut von der Haut aufgenommen werden und das Endresultat positiv beeinflussen können.
Nach der Behandlung wird die Haut einige Tage gerötet und geschwollen sein. In dieser Zeit beginnt der Regenerationsprozess, weshalb das Endergebnis erst nach einigen Wochen sichtbar wird. Je nach Ausmaß der Dehnungsstreifen können mehrere Behandlungen notwendig sein. Studien zeigen, dass die medizinische Anwendung des Derma-Rollers dazu beitragen kann, die Narben deutlich unauffälliger wirken zu lassen.

Laserbehandlung“

Noch effektiver als das Microneedling ist die Behandlung von Dehnungsstreifen mit einer fraktionierten Laseranwendung mittels eines CO2-Lasers. Das bedeutet, dass nicht flächig gearbeitet, sondern der Laser nur auf bestimmte kleine Hautareale gerichtet wird. Mit dieser Methode lässt sich demnach gezielt das vernarbte Gewebe behandeln, während das gesunde ausgespart wird. Durch unzählige Lichtblitze werden noch deutlich mehr Löcher erzeugt als beim Mikroneedling. Zusätzlich wird in der unteren Hautschicht eine Hitzeentwicklung induziert, die die Hautzellen verödet. Die Neusynthese kollagener Fasern wird angeregt und das Gewebe wird innerhalb der darauffolgenden Wochen völlig neu gebildet.

Auch bei dieser Methode werden starke Narben nicht völlig verschwinden, jedoch ist mit dieser Methode das beste Ergebnis zu erwarten. Zur Vorbereitung kann die Haut mit einer Salbe betäubt werden. Nach der Behandlung ist die Haut einige Tage lang gerötet und geschwollen. Dies ist in der Regenerations- und Heilungsphase völlig normal und notwendig. Schon nach ein paar Wochen kann das Ergebnis beurteilt werden. Je nach Intensität der vorhandenen Narben, kann eine Wiederholung der Laserbehandlung notwendig werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Entfernung mittels Bauchstraffung

Vor allem wenn sich nach der Schwangerschaft das Hautgewebe im Bauchbereich nicht optimal zurückgebildet hat, können Schwangerschaftsstreifen im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung entfernt werden. Dafür muss allerdings sichergestellt sein, dass die Dehnungsstreifen sich im unteren Bereich des Bauches befinden. Zudem erzeugt die Operation eine Narbe im Bikini-Bereich, und es ist mit einer längeren Ausfallzeit zu rechnen als bei den vorgestellten minimalinvasiven Methoden.

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Unterstützende Maßnahmen

Um das Bindegewebe zu stärken und neuen Dehnungsstreifen vorzubeugen, ist es ratsam, Sport zu treiben. Auch Massagen und Wechselduschen können unterstützend und stärkend wirken. Während der Schwangerschaft können spezielle Körperöle mit Vitamin E zu Förderung der Hautelastizität bzw. -regeneration verwendet werden. Auch wenn bereits Dehnungsstreifen vorhanden sind, können spezielle Salben, z.B. Narbensalben, verwendet werden. Diese haben allerdings lediglich einen oberflächlichen Effekt, da sie nicht tief genug in das Gewebe eindringen können. Trotzdem können sie durch die bessere Feuchtigkeitsversorgung die Haut ebenmäßiger erscheinen lassen. Nicht zuletzt bildet auch eine ausgewogene Ernährung die Basis für eine gesunde, elastische Haut.

Wie finde ich die richtige Klinik?

Arzt Beratung

Die Wahl der richtigen Klinik und eines guten Facharztes spielen für ein ideales Ergebnis einer Dehnungsstreifen-Entfernung eine entscheidende Rolle. Aufgrund des hohen Risikos der Narbenbildung sollte nur sehr gut ausgebildetes Fachpersonal mit viel Erfahrung für Ihre Behandlung in Frage kommen. Auf diese Weise können erstklassige Ergebnisses garantiert werden. Da die Dehnungsstreifen-Entfernung sehr viel Fingerspitzengefühl voraussetzt, sollte diese Operation nur von erfahrenen Spezialisten, die eine hohe Anzahl an gleichwertigen Eingriffen durchgeführt hat, wahrgenommen werden. Der Arzt sollte sich ausreichend Zeit für ein Beratungsgespräch nehmen und sie umfassend über alle Vorteile und Risiken aufklären, damit Sie sich ohne Ängste auf die Operation vorbereiten können.

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Checkliste für die Klinikwahl

  • Ist die Klinik gut zu erreichen?
  • Ist das medizinische Equipment auf dem neuesten Stand?
  • Können die Ärzte ausreichend Erfahrung nachweisen?
  • Vertrauen Sie Ihrem Arzt?
  • Werden die Hygiene- und Sauberkeitsstandards eingehalten?
  • Gibt es Erfahrungsberichte und Bewertungen?

Kosten der Dehnungsstreifen-Entfernung

Die Kosten der individuellen Entfernung von Dehnungsstreifen können nicht pauschal angegeben werden, da das Ausmaß und der damit verbundene Aufwand von Patient zu Patient unterschiedlich ausfallen kann. Da es sich bei Dehnungssteifen nicht um eine krankhafte Veränderung handelt und sie auch zu keinerlei körperlichen Einschränkungen bzw. Symptomen führt, müssen die Kosten der Entfernung vom Patienten selbst getragen werden.