Waterfall Deformity

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    Ist die Brust bereits vor einer Brustvergrößerung erschlafft oder erschlafft sie im Laufe der Jahre altersbedingt, kann es nach dem Einsatz von Brustimplantaten zur sogenannten Waterfall Deformity kommen. Diese Form der Deformierung tritt als Folge einer Brustvergrößerung mit Implantaten auf und muss in den meisten Fällen im Rahmen einer erneuten Operation korrigiert werden.

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    Bruststraffung

    Zur sogenannten Waterfall Deformity kommt es, wenn das Brustgewebe mit der Zeit erschlafft und über das Brustimplantat herabhängt. Ein schlaffer und hängender Busen kann im Rahmen einer Bruststraffung gestrafft und angehoben werden. So kann auch im fortgeschrittenen Alter, oder bei Frauen nach einer Schwangerschaft oder der Stillphase unter einem hängenden Busen leiden, wieder ein schönes Ergebnis hergestellt werden.

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    Implantatwechsel

    Ein Implantatwechsel ermöglicht, dass Ergebnis einer Brustvergrößerung oder Bruststraffung über lange Zeit zu bewahren. Auch bei einer Waterfall Deformity kann mitunter ein Tausch der Implantate mit einem Wechsel der Form und / oder Größe bereits Abhilfe schaffen. Mitunter muss das Implantat im Rahmen des Eingriffs auch versetzt, oder soll vollständig entfernt werden, um den natürlichen Zustand der Brust wieder herzustellen.

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    Was ist eine Waterfall Deformity?

    Unter dem Begriff Waterfall Deformity versteht man eine Deformierung der Brust, die infolge einer Brustvergrößerung auftreten kann. Sie tritt auf, wenn das über dem Implantat liegende Drüsengewebe der Brust absinkt und sich die Brustwarze nach unten richtet. Das Brustimplantat liegt bei der Waterfall Deformity fest in der Implantattasche, es handelt sich also nicht um eine Verschiebung des Implantats. Vielmehr ist es erschlafftes Gewebe, das die Deformität verursacht. Die Waterfall Deformity ist vor allem im Profil sichtbar. Die Brust bildet einen konvexen Bogen, das Brustgewebe ist herabfallend, was den Namen der Deformität begründet.

    Auftreten kann die Waterfall Deformity sowohl kurze Zeit nach einer Brustvergrößerung, als auch einige Jahre später als Folge der altersbedingten Erschlaffung des Gewebes. Tritt die Deformität kurz nach dem Einsetzen der Brustimplantate auf, kann sie sich im Laufe des Heilungsprozesses wieder zurückbilden. Ist dies nicht der Fall, kann eine operative Korrektur erforderlich sein.

    Wie entsteht eine Waterfall Deformity?

    Eine Waterfall Deformity kann aus zwei verschiedenen Gründen auftreten, die beide auf ein erschlafftes Gewebe zurückzuführen sind. Zum einen kann eine Waterfall Deformity durch altersbedingte Erschlaffung des Brustgewebes und der Haut auftreten. Da das Gewebe mit den Jahren an Spannkraft und Elastizität verliert, kann es allmählich erschlaffen und absinken. Sind Brustimplantate in den Brüsten vorhanden, können sich Haut und Drüsengewebe oberhalb des Implantats herabsenken. Dies führt in der Folge dazu, dass auch die Brustwarze nach unten gerichtet ist. Im oberen Bereich der Brust kann eine kleine Erhebung das Implantat von außen erkennbar machen. Die Kontur des Implantats zeichnet sich nach außen ab und ist ebenso tastbar.

    Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn die Deformität bereits kurze Zeit nach der Brustvergrößerung auftritt. Die Ursache der Waterfall Deformity ist hier nicht auf eine altersbedingte Gewebeerschlaffung zurückzuführen, sondern auf eine Erschlaffung, die bereits vor der OP vorlag. Werden Implantate in eine schlaffe, herabhängende Brust eingesetzt, ist dies nicht immer ausreichend, um der Brust eine runde, straffe Form zu schenken. Stattdessen sollte zunächst eine Bruststraffung vorgenommen werden, um erschlafftes Gewebe zu entfernen und die Brust auf eine Vergrößerung mit Implantaten vorzubereiten. Wird vor einer Brustvergrößerung keine Bruststraffung vorgenommen, obwohl der Befund dies induziert hätte, kann es nach der Brustvergrößerung zu einer Waterfall Deformity kommen. Das schlaffe Brustgewebe sinkt über die Kontur des Brustimplantats hinweg herab und bildet die Deformität. Auch hier ist die Brustwarze in der Folge nach unten gerichtet, was die Waterfall Deformity im Profil deutlich erkennbar macht.

    Wie kann eine Waterfall Deformity korrigiert werden?

    Bevor eine Waterfall Deformity korrigiert werden kann, sollte ausgeschlossen werden, dass sie sich von selbst zurückbildet. Tritt sie also nur kurze Zeit nach einer Brustvergrößerung auf, sollte zunächst drei bis sechs Monate abgewartet werden, bevor die Deformität korrigiert wird. Erst dann ist der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen. Schwellungen und Blutergüsse, die noch von der OP herrühren, können so als mögliche Ursachen für die Deformität ausgeschlossen werden.

    Operative Korrektur
    Steht fest, dass die Waterfall Deformity permanent ist, kann über eine operative Korrektur nachgedacht werden. Bei der frühen Wasserfall-Deformität erfolgt dies meist in Form einer Versetzung der Implantate. In der Regel müssen die eingesetzten Brustimplantate tiefer gesetzt werden, um die Waterfall Deformity zu korrigieren. Auch ein Austausch der Implantate kann die Deformität beheben. Waren die Brustimplantate zu groß für die Brust oder hatten eine unpassende Form, kann ein Implantataustausch helfen. Zusätzlich kann es vonnöten sein, eine Bruststraffung zur Straffung und Festigung des Gewebes vorzunehmen. Nach erfolgreicher Korrektur sollte die Brust eine natürliche Form haben, die Brustwarze sollte leicht nach oben oder nach vorn gerichtet sein und das Implantat sollte von außen nicht erkennbar sein.

    Bei der späten Wasserfall-Deformität ist ein Austausch der Implantate oder eine Neupositionierung ebenjener meist nicht notwendig. Stattdessen reicht es aus, das mit der Zeit erschlaffte Gewebe im Rahmen einer Bruststraffung zu straffen. Dabei wird überschüssige Haut entfernt, sodass die Brust wieder straff und rund erscheint. Auch die Brustwarze wird im Rahmen der Korrektur versetzt, sodass sie nicht länger nach unten gerichtet ist.