Methoden der Bruststraffung

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Welche Methode oder Schnittführung für die Bruststraffung eingesetzt wird, hängt davon ab, welche Voraussetzungen Sie mitbringen und wie stark die Brust verändert werden soll.

Für jede Patientin findet sich eine geeignete Schnittechnik, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Techniken werden auch bei der Brustverkleinerung eingesetzt.

Unterschiede zwischen den Methoden:

  • Schnittführung und Narben
  • Dauer der Operation
  • Möglichkeiten und Umfang der Veränderung
  • Welcher Teil der Brust verändert wird

Die Benelli - Methode

Die Benelli Methode zeichnet sich durch eine narbenminimierte Schnitttechnik aus. Dabei setzt der plastische Chirurg einen runden Schnitt um den Brustwarzenhof (O – Schnitt) und entfernt das überschüssige Haut- und Brustgewebe. Im Folgenden wird die Haut wieder zusammengezogen, wobei kleine Fältchen um den Brustwarzenhof (Plisseefältchen) entstehen, die durch die dunkle Pigmentierung der Brustwarze unsichtbar werden.

Die Benelli Methode verspricht zwar kaum sichtbare Narben, doch ist die Technik nur für eine geringe Volumenreduktion sinnvoll: nur eine sehr begrenzte Menge an Gewebe kann entfernt werden, wodurch sich die Technik vor allem für kleine Veränderungen und Brüste eignet. Der Eingriff ist mit zwei bis vier Stunden relativ zeitaufwändig. Der Heilungsprozess ist jedoch durch die minimale Schnitttechnik schneller abgeschlossen.

Die Hall-Findlay - Methode

Die Hall-Findlay-Methode zählt sowohl bei der Bruststraffung als auch bei der Brustverkleinerung zu den schonendsten Schnittführungen, da sie komplett ohne Brustwarzenschnitt möglich ist. Je nach Indikation, kann es ausreichen lediglich einen vertikalen Schnitt von der Brustwarze zur Brustfalte vorzunehmen. Der Vorteil der Methode ist, dass sie schnell durchgeführt werden kann (die Operationsdauer beträgt ca. 1 Stunde), größere Veränderungen als die Benelli-Methode erlaubt, und nur eine kleine, feine Narbe hinterlässt.

Lejour - Methode

Bei dieser Methode wird sowohl ein kreisförmiger Schnitt um den Warzenvorhof als auch ein vertikaler Schnitt vorgenommen (I-Schnitt). Aufgrund dieser Führung wird die Methode auch als Lollipop-Schnitt bezeichnet. Der Chirurg kann durch den vertikalen Schnitt mehr Fett-, Drüsen- und Hautgewebe entfernen und danach die Brustwarze entsprechend der neuen Form und Größe versetzen.

Die Lejour-Methode hat sich vor allem zur Verkleinerung großer Brüsten, die gleichzeitig gestrafft werden sollen, bewährt. Allerdings können mehrere Monate vergehen, bis das endgültige Ergebnis feststeht.

Strömbeck-Methode

Die Strömbeck-Methode (Ankerschnitt oder T-Schnitt) erlaubt die größte Veränderung der Brust, erfordert daher aber auch mehr Schnitte und hinterlässt entsprechend mehr Narben. Zusätzlich zum Schnitt um den Warzenhof und dem vertikalen Schnitt, erfolgt auch noch ein horizontaler Schnitt entlang der Brustfalte. Diese Schnittführung kommt vor allem bei besonders großen und stark hängenden Brüsten zum Einsatz.

Noch heute gilt diese Technik als Standardverfahren. Über die großflächige Öffnung kann entsprechend viel überschüssiges Brust- und Hautgewebe entnommen werden. Der Chirurg formt die neue Brust und versetzt die Brustwarze weiter nach oben. Um die Durchblutung der Brustwarze sicherstellen zu können, muss sie zusammen mit dem Drüsengewebe verschoben werden.

OrbiShape-Methode

Neben der traditionellen Bruststraffung gibt es nun auch die Möglichkeit, sich mithilfe der OrbiShape-Methode, auch Orbix genannt, seine Brust straffen zu lassen. Bei dieser Methode wird durch den Einsatz einer dünnen Bruststütze, die wie ein „innerer BH“ fungiert, die Brust dauerhaft angehoben. Diese Methode stellt eine vergleichsweise schonende Möglichkeit zur Bruststraffung dar.