Brustimplantate entfernen

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    Für manche Frauen stellt sich nach einigen Jahren heraus, dass die Brustvergrößerung mittels Implantaten für sie nicht die richtige Entscheidung war. Häufig werden Brustimplantat-Entfernungen aus ästhetischen Gründen durchgeführt.

    In einigen Fällen kann die Entscheidung jedoch medizinisch indiziert sein. Doch unabhängig von den individuellen Beweggründen sind Frauen, die den Schritt der Brustimplantat-Entfernung gehen, oftmals verunsichert und fragen sich, was für ein Ergebnis sie erwarten können, ob sie die Kosten selbst tragen müssen und wieder Eingriff genau abläuft.

    Brustimplantate entfernen
    OP Dauer
    2 – 4 Stunden
    Behandlung & Betäubung
    Stationär unter Vollnarkose
    Kosten
    Ca. 5.000 €
    Ausfallzeit
    Ca. 1-2 Wochen
    Nachsorge
    Ruhe und Narbenpflege mit Salbe
    Sport & Sonnenbaden
    Sport nach ca. 6 Wochen, Sonnenbaden nach ca. 8 Wochen

    Gründe für das Entfernen der Brustimplantate

    Im Laufe der Jahre wandelt sich bei einigen Frauen das Schönheitsideal, gerade wenn sie vor der OP eine normal entwickelte Brust hatten und sich lediglich größere Brüste wünschten. Wenn das Bedürfnis nach mehr Natürlichkeit entsteht, bedeutet dies über kurz oder lang, eine erneute Operation zum Entfernen der Brustimplantate auf sich zu nehmen.

    Auch mit Implantaten vergrößerte Brust bzw. Brüste unterliegen der natürlichen Alterung. Gerade größere Implantate üben einen starken Zug auf das Gewebe aus, sodass die Haut mit den Jahren erschlafft.

    Auf der anderen Seite gibt es Frauen, die sich die Kissen aus Sorge um ihre Gesundheit entfernen lassen.

    Brustimplantate neueren Datums gelten als sicher. Sie weisen eine raue Struktur auf, die ein besseres Einwachsen der Implantate in der Brust bedingt. Komplikationen, wie Kapselfibrosen oder das Verrutschen des Implantats, treten nur noch in seltenen Fällen auf. Solange keine Beschwerden aufkommen, müssen diese Kissen also nicht entfernt bzw. ausgetauscht werden.

    Ältere Implantate sind dagegen nicht zwangsläufig formstabil und besitzen meist eine glatte Oberfläche. Wenn die eigene Brust – Operation also schon eine Weile zurückliegt oder Zweifel an der Qualität des verwendeten Materials bzw. am Operateur selbst bestehen, ist es nachvollziehbar, die Brustimplantate vorsorglich zu entfernen.

    Unsichere Patientinnen, die mögliche Langzeitkomplikationen vermeiden wollen, sollten zunächst mit einem Arzt ihres Vertrauens sprechen. Er kann eine Risiko-Nutzen-Analyse einer erneuten Brust-Operation gegenüber des Verbleibs der Brustimplantate durchführen und der Patientin womöglich ihre Ängste nehmen.

    Ein medizinisch indiziertes Entfernen der Brustimplantate kann aufgrund einer mittlerweile selten gewordenen Kapselfibrose notwendig werden. Die bindegewebsartige Kapsel, die sich zur Verankerung des Implantats im Gewebe der Brust bildet und normalerweise weich und dünn ist, kann sich stark verdicken. Schlimmstenfalls entstehen tastbare Verhärtungen, die mit Schmerzen einhergehen.

    Ist das Implantat durch äußere Einflüsse beschädigt und tritt Füllmaterial des Kissens in das umliegende Gewebe aus mitsamt einhergehenden Beschwerden, muss das Implantat entnommen werden. Moderne Brustimplantate können zumeist auch bei Beschädigung in der Brust verbleiben, da die gelartige Füllung sofort von körpereigenem Gewebe umschlossen wird und keine Gefahr einer Verteilung im Körper besteht.

    Ältere Kissen mit Kochsalzfüllung verlieren ihre Form, wenn die Oberfläche beschädigt wird, was zu einem deutlichen Volumenverlust der Brust führt.

    In seltenen Fällen kann sich das Implantatlager entzünden. Ist diese Komplikation nicht mehr mit Antibiotika behandelbar, kann das Entfernen der Implantate nicht verhindert werden.

    Gerade bei Implantaten, die bereits älter sind, ist eine regelmäßige ärztliche Untersuchung sinnvoll, um zu überprüfen, ob sie noch in einwandfreiem Zustand sind.

    Ablauf der Brustimplantat-Entfernung

    In den meisten Fällen ist für den Eingriff eine Vollnarkose notwendig. Der Schnitt wird vorwiegend in der Brustfalte gesetzt. Sollte an dieser Stelle bereits eine Narbe existieren, weil die Vergrößerung über einen Unterbrustfaltenschnitt erfolgte, wird diese erneut aufgetrennt und anschließend wieder vernäht.

    Nach Öffnung der Implantathöhle versucht der Chirurg, das Kissen in einem Zug und im intakten Zustand zu entfernen. Dies gestaltet sich natürlich schwierig, wenn das Brustimplantat von vornherein beschädigt ist oder eine Kapselfibrose vorliegt.

    Die Operationsdauer ist individuell verschieden und vom jeweiligen Aufwand abhängig. Exaktes und sehr vorsichtiges arbeiten sind Bedingung, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu gelangen.

    Nach dem Entfernen ist, wie bei der Brustvergrößerung auch, für ca. 6 Wochen ein Kompressions-BH zu tragen. Nur so kann sich das Gewebe wieder zurückbilden. In dieser Zeit sollten starke körperliche Anstrengungen vermieden und der Heilungsverlauf regelmäßig durch den Arzt kontrolliert werden.

    Ob die Brust nach der Operation wieder genauso aussieht wie vorher, hängt von den individuellen Voraussetzungen sowie der Größe der Implantate ab.

    Bruststraffung und Vergrößerung mit Eigenfett

    Je nachdem wie stark die Haut nach mehreren Jahren durch Implantate gedehnt wurde, kann eine Bruststraffung nötig werden. Das ist vor allem bei längerer Tragezeit von größeren Implantaten oft unausweichlich. Häufig wird der plastische Chirurg während der Operation entscheiden, ob eine Bruststraffung wirklich notwendig ist und dementsprechend handeln. Der Hautüberschuss, der durch das fehlende Implantat entsteht, wird entfernt und wenn notwendig die Brustwarzen nach oben versetzt.

    Eine weitere Möglichkeit das fehlende Volumen zu ersetzen, stellt eine Brustvergrößerung mit Eigenfett dar. Das ist vor allem für Frauen interessant, die sich zwar mehr Natürlichkeit wünschen, mit ihrer gegebenen Brustgröße jedoch unzufrieden sind. Zudem werden Unverträglichkeitsreaktionen durch die Verwendung von Eigenfett weit weniger wahrscheinlich.

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    Wie finde ich die richtige Klinik?

    Die Wahl der richtigen Klinik und eines guten Facharztes sind für ein optimales Ergebnis der Brustimplantat-Entfernung von großer Bedeutung. Nur sehr gut ausgebildetes Fachpersonal mit viel Erfahrung sollte für Ihre Behandlung in Frage kommen. Auf diese Weise können Komplikationen minimiert und erstklassige Ergebnisse garantiert werden.

    Da das Entfernen von Brustimplantaten sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert, sollte diese Operation nur von erfahrenen Spezialisten, die eine hohe Anzahl an gleichwertigen Eingriffen durchgeführt hat, wahrgenommen werden. Der Arzt sollte sich ausreichend Zeit für ein Beratungsgespräch nehmen und sie umfassend über alle Vorteile und Risiken aufklären, damit Sie sich ohne Ängste auf die Operation vorbereiten können.

    Mit dem Service von MediDate/Medical One finden Sie ganz einfach die passende Klinik. Wir arbeiten ausschließlich mit Premiumkliniken in Deutschland zusammen, bei denen Qualität an erster Stelle steht. Sie können sich darauf verlassen, nur von den hochqualifizierten Fachärzten behandelt zu werden. Wir beraten Sie gerne telefonisch und helfen Ihnen dabei, eine passende Klinik in Ihrer Nähe zu finden.

    Checkliste für die Klinikwahl

    • Ist die Klinik gut zu erreichen?
    • Ist das medizinische Equipment auf dem neuesten Stand?
    • Können die Ärzte ausreichend Erfahrung nachweisen?
    • Vertrauen Sie Ihrem Arzt?
    • Werden die Hygiene- und Sauberkeitsstandards eingehalten?
    • Gibt es Erfahrungsberichte und Bewertungen?

    Kosten der Brustimplantat-Entfernung

    Wie hoch die Kosten im Einzelfall ausfallen, ist abhängig vom Aufwand der OP und kann schlecht pauschalisiert werden. Ganz grob kann mit ca. 5000 Euro gerechnet werden. Zusätzliche Bruststraffung oder Unterpolsterung mit Eigenfett verursachen entsprechend höhere Kosten.

    Da es sich bei einer Brustvergrößerung um eine ästhetische und daher nicht medizinisch indizierte, Behandlung handelt müssen auch Folgekosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

    Liegt ein medizinischer Grund für die Entfernung, zum Beispiel eine Kapselfibrose, vor muss die Krankenkasse zwar die OP-Kosten übernehmen, kann Patienten aber an den Kosten beteiligen. Mit zusätzlichen Kosten muss also auch bei einer Implantatentfernung gerechnet werden.