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Geschwollene Tränensäcke: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Tränensäcke treten meist im fortgeschrittenen Alter auf. Doch auch in jungen Jahren können sie in akuter Form auftreten und das Erscheinungsbild des Gesichtes maßgeblich beeinflussen. Chronisch und akut auftretende Tränensäcke haben dabei verschiedene Ursachen und müssen in unterschiedlicher Form behandelt werden. Häufig helfen schon einfache Hausmittel, um die unerwünschten Schwellungen und Augenringe zu reduzieren.

Häufige Ursachen für geschwollene Tränensäcke:

  • Erschlafftes Gewebe
  • Schlafmangel & Stress
  • genetische Prädisposition
  • allergische Reaktionen
  • ungesunder Lebenswandel

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Was sind Tränensäcke?

Unter Tränensäcken versteht man eine Erschlaffung der Unterlider, die häufig mit Augenringen und Schwellungen einhergeht. Die Gewebeerschlaffung lässt die dünne Haut unter den Augen herabhängen. Eine Ansammlung von Wasser oder Fettgewebe kann zudem leichte Schwellungen verursachen. Kommt es zu einer besonders starken Einlagerung von Wasser oder Fett, kann dessen Gewicht die Lider herabziehen und die rosafarbene, innere Haut der Augenlider offenbaren.

Eine Einlagerung von Fett führt in der Regel zu chronischen Tränensäcken, die sich von alleine nicht wieder zurückbilden. Hier ist eine operative Behandlung der Tränensäcke meist die einzige Option für ihre Entfernung. Ist hingegen eine Wassereinlagerung Grund für die Schwellung der Tränensäcke, sind diese meist nur akut auftretend und können mit einfachen Mitteln wieder reduziert werden.

Welche Ursachen haben Tränensäcke?

Chronische Tränensäcke sind häufig genetisch bedingt. Liegt die Veranlagung für eine verstärkte Erschlaffung des Bindegewebes in der Familie, ist die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Tränensäcken und Augenringen erhöht. Dies geschieht aber vor allem mit fortschreitendem Alter. Da die Haut mit der Zeit an Spannkraft und Fülle verliert, erschlafft sie. Die Haut im Bereich der Augen ist besonders dünn und empfindlich, weshalb sie verstärkt von einer Gewebeerschlaffung betroffen ist. Häufige mechanische Belastung der Augenpartie, zum Beispiel durch Augenreiben oder Abschminken, kann das Bindegewebe zusätzlich schädigen und die Erschlaffung der Haut fördern.

Akute Tränensäcke und geschwollene Lider haben andere Ursachen. Sie treten auch in jungem Alter auf und sind wie Augenringe meist Folge von Stress, Schlafmangel, Alkoholkonsum und Rauchen. Auch Allergien können geschwollene Augen und Tränensäcke hervorrufen.

Seltener sind Tränensäcke krankheitsbedingt. In der chronischen Form können sie Anzeichen für verschiedene Krankheiten darstellen. So kann sich eine Bindehautentzündung bis auf die Augenlider ausweiten und die typische Schwellung verursachen. Doch auch Störungen im Wasserhaushalt, beispielsweise ausgelöst durch ein Herz- oder Nierenleiden, können zu Flüssigkeitseinlagerungen unter den Augen führen. Im Zweifelsfall sollte eine krankheitsbedingte Ursache von Augenringen und Tränensäcken durch einen Arzt ausgeschlossen werden.

Wie kann ich Tränensäcken vorbeugen?

Tränensäcke: Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Die Entstehung von genetisch bedingten Tränensäcken kann nicht verhindert werden. Hier ist ein operativer Eingriff meist die einzige Möglichkeit, die Fetteinlagerung zu entfernen und die Haut zu straffen. Altersbedingten Tränensäcken hingegen kann man gezielt entgegenwirken. Zwar kann ihre Entstehung nicht vollständig aufgehalten werden, da die Haut mit der Zeit unausweichlich an Spannkraft verliert, dennoch kann ihre Bildung mit einigen Mitteln herausgezögert werden. Die richtige Pflege der Haut spielt hierbei eine große Rolle. Eine regelmäßige Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit in Form von Lotionen und speziellen Augencremes erhält sie lange frisch. Das Bindegewebe wird unterstützt und die Erschlaffung des Gewebes wird verlangsamt. Spezielle Cremes mit Lichtschutzfaktor schützen die Haut zudem vor UV-Strahlen, die die Haut vorzeitig altern lassen.

Auch ein insgesamt gesunder Lebensstil kann sich positiv auswirken. Wer viel Wasser trinkt, sich gesund ernährt, Sport treibt und ausreichend schläft, hat insgesamt einen frischeren Teint und eine gut versorgte Haut. Auf diese Weise wird nicht nur Tränensäcken und Augenringen, sondern auch Falten vorgebeugt.

Akute Tränensäcke, die durch die Einlagerung von Wasser hervorgerufen sind, können ebenfalls durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. Vor allem genügend Schlaf sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin haben einen positiven Einfluss. Wer besodners morgens unter geschwollenen Lidern leidet, kann dies durch eine höhere Lagerung des Kopfes während des Schlafens vermeiden.

Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Vor allem bei akuten Tränensäcken gibt es allerlei Hausmittel, die ihre Entstehung verhindern beziehungsweise die Schwellung mindern sollen. Besonders wirksam ist hier die Kühlung der Augen. Dies kann in Form einer kühlenden Augenmaske, eines kalten Teelöffels, der nach dem Aufstehen auf die Augen gelegt wird, oder erkalteter Teebeutel von grünem oder schwarzen Tee erfolgen. Einige Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt, gibt der Tee neben dem kühlenden Effekt Nährstoffe ab, die bei der Reduzierung der Schwellung helfen. Auch Gurkenscheiben auf den geschlossenen Augen haben einen ähnlichen Effekt.

Eine weitere Möglichkeit, Tränensäcke und geschwollene Augenlider zu behandeln, stellen spezielle Cremes und Salben dar. Inhaltsstoffe wie Kamille und Koffein haben eine abschwellende Wirkung und lassen die Augen wieder frischer aussehen. Sanft mit den Fingern eingeklopft oder mit einem speziellen Roller aufgetragen, wird zudem der Lymphfluss angeregt und überschüssiges Wasser abtransportiert.