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LASIK: Die beliebteste Methode der Augenlaserkorrektur

Laserbehandlungen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, wie die LASIK-OP, gehören mittlerweile zu den Standardeingriffen in der Medizin, die unter Einsatz modernster und präzisier Techniken durchgeführt werden. Um ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen führen zu können, genügt ein einziger schneller und schmerzfreier Eingriff. Rund 140.000 Operationen werden pro Jahr alleine in Deutschland durchgeführt, wobei die Zahl stetig steigt. Die häufigste angewandte Methode ist das sogenannte LASIK-Verfahren.

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LASIK-Augenlaser trifft auf das Auge

Eine Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) bezeichnet eine refraktive Operation der Augen mit dem Ziel eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Grundprinzip besteht in einer Verstärkung der Brechkraft der Linse. Dieser Effekt wird durch einen laserunterstützten Abtrag der inneren Hornhaut erreicht. Anders als bei der LASEK-Methode findet die Behandlung also nicht auf der Hornhautoberfläche statt, was einige Vorteile bei der Heilung nach sich zieht.

Wie läuft eine LASIK-Operation ab?

Zunächst werden die Augen lokal betäubt. Dafür wird in der Regel ein Lokalanästhetikum in Form von Augentropfen verwendet. Nachdem die Wirkung des Anästhetikum eingesetzt hat, erfolgt die Einbringung einer Lidsperre, die verhindern soll, dass der Patient die Augen reflexartig verschließt. Danach erfolgt die Behandlung in drei Schritten.

Im ersten Schritt findet ein Einschnitt in die Hornhaut in 120-160 µm Tiefe statt. Er wird mit Hilfe eines Mikrokeratoms durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine eigens für diesen Eingriff konstruierte mechanische Klinge, die mittels einer Gummilamelle auf die Hornhaut aufgebracht wird. Der Patient kann ab diesem Moment nichts mehr sehen, verspürt höchstens einen leichten Druck und die Vibrationen des Messers. Durch dieses Vorgehen wird in etwa 10 Sekunden ein sogenannter Flap (Hornhautdeckel) aus der Hornhaut geschnitten. Das dünne Scheibchen wird nun zur Seite geklappt, um die unteren Schichten der Hornhaut mit einem Speziallaser abtragen zu können.

Je nachdem um wie viele Dioptrien korrigiert werden soll, erfolgt die Abtragung unterschiedlich stark, wobei zur Korrektur einer Dioptrie ca. 2-3 Sekunden benötigt werden. Schmerzen bereitet dieser Vorgang nicht. Ist der Hornhautabtrag abgeschlossen, wird das Auge gespült und anschließend der Hornhautdeckel wieder aufgesetzt. Damit ist die Behandlung abgeschlossen. Direkt nach dem Eingriff erscheint die Sicht etwas unscharf und der Patient kann ein leichtes Fremdkörpergefühl verspüren, das innerhalb von ein paar Stunden verschwindet.

Skizze zum Ablauf der Femto-Lasik Technik zur Verbesserung der Sehkraft.

Die Heilungsphase erstreckt sich über ungefähr 2-3 Wochen, in denen der Flap wieder mit der restlichen Hornhaut zusammenwächst. Um den Heilungsverlauf nicht unnötig zu behindern, empfiehlt es sich, in dieser Zeit auf intensive körperliche Aktivitäten zu verzichten.

Video: Dr. Omid Kermani erklärt das LASIK-Verfahren

Welche Kriterien gibt es um eine LASIK-OP durchführen zu können?

Ganz allgemein eignet sich die LASIK für Personen mit Kurzsichtigkeit bis zu ca. -10 Dioptrien, während eine Weitsichtigkeit bis zu +4 Dioptrien ausglichen werden kann. Patienten mit Hornhautverkrümmungen kommen bis zu 5 Dioptrien für den Lasereingriff in Frage.

Äußerst wichtig, um eine LASIK durchführen zu können, ist eine ausreichende Dicke der Hornhaut. Es muss nach der Behandlung eine Restdicke von wenigstens 250 µm übrigbleiben. Ein weiterer limitierender Faktor für einen LASIK-Eingriff ist eine starke Schwankung der aktuellen Sehstärke. Sie sollte sich innerhalb der letzten Jahre relativ konstant gehalten haben.

Die besten Voraussetzungen um eine LASIK-Korrektur durchzuführen, sind eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung des Auges sowie eine normale Pupillengröße.

Kontraindiziert für eine Augenlaserbehandlung sind Augenkrankheiten, wie der Graue Star, bei denen das Risiko einer Verschlimmerung der Krankheit besteht. Schwangerschaft und Minderjährigkeit schließen die Behandlung mit einem Laser ebenfalls aus, genauso wie Wundheilungsstörungen oder Autoimmunerkrankungen.

Patienten, die aufgrund von Augenkrankheiten, einer zu stark ausgeprägten Fehlsichtigkeit oder zu dünner Hornhaut nicht für einen LASIK-Eingriff in Frage kommen, können unter Umständen eine Augenoperation mit Einsatz künstlicher Linsen vornehmen lassen.

Kriterien um eine LASIK durchführen zu können

  • Das Mindestalter beträgt 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit bis zu -10 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit bis zu +4 Dioptrien
  • Hornhautverkrümmungen bis zu 5 Dioptrien
  • Die Hornhaut darf nicht zu dünn sein
  • Keine stärkere Veränderung der Fehlsichtigkeit als -/+ 1 Dioptrien in den letzten 12 Monaten
  • Keine vorliegende Schwangerschaft
  • Kein Grauer Star

Hinweis

Sie neigen zu trockenen Augen?

In diesem Falle können Sie zur Vorbereitung einer OP folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen.

  • Anwendung künstlicher Tränenersatzmittel zur Befeuchtung der Augen
  • Einnahme von konservativen Produkten, die durch Omega-3-Fettsäuren die Sekretproduktion stimulieren (z.B. Flachsöl oder Leinöl)

Welche Vorteile hat eine LASIK-OP?

Behandlungsmöglichkeiten neben Brille und Kontaktlinsen

Der größte Vorteil für den Patienten ist die Schnelligkeit des Ergebnisses. Bereits ein paar Stunden nach dem Eingriff kann scharf gesehen werden. Da nicht, wie bei der LASEK-Methode üblich, auf der oberen Schicht der Hornhaut gearbeitet wird, gestaltet sich sowohl der Eingriff als auch die Abheilungsphase schmerzfrei und ist mit einem geringen Infektionsrisiko verbunden. Mittlerweise gehört die LASIK zu den gut erprobten Behandlungen, die aus diesem Grund ein geringes Risiko für Komplikationen mit sich bringen.

Vorteile der LASIK

  • Schnelle Ergebnisse
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Kurze Operationszeit
  • Kurze Heilungsphase

Welche Risiken gibt es bei einem LASIK-Eingriff?

Auch wenn eine Augenlaser-OP in der Regel komplikationslos verläuft, handelt es sich dennoch um einen Eingriff in das äußerst sensible Organ Auge, bei dem eine Abtragung der natürlichen Schutzschicht erfolgt. Die Hornhaut wird deutlich ausgedünnt und das Auge wird deshalb unter Umständen anfälliger gegenüber Umwelteinflüssen. Manche Patienten klagen nach der einer LASIK über trockene Augen oder schlechterem Sehen in der Nacht. In seltenen Fällen kann es an der Schnittstelle zu Störungen der Wundheilung kommen.

Über- oder Unterkorrekturen resultieren in der Notwendigkeit einer weiteren Operation und können trotz präzisier Messmethoden in selten Fällen auftreten.

Wie viel kostet eine LASIK-OP?

Für einen LASIK-Eingriff mit mechanischer Schnittführung kann mit Kosten ab 1.000 Euro pro Auge gerechnet werden. Damit kostet der Eingriff etwas mehr als eine LASEK-Behandlung, ist allerdings auch mit weniger Schmerzen, geringeren Risiken und einem schnelleren Heilungsverlauf verbunden.

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Welche Kriterien sind bei der Klinikwahl zu beachten?

Bei der Augenkorrektur mit der LASIK-Methode handelt es sich um einen standardisierten Eingriff. Das bedeutet, dass in der Regel kaum mit Komplikationen gerechnet werden muss. Doch nichtsdestotrotz ist die Wahl eines LASIK-erfahrenen Chirurgen und einer modern ausgestatteten Klinik für einen gelungenen Eingriff von großer Bedeutung. Doch viele Patienten sind sich unsicher, welche Kriterien bei der Klinikwahl zu berücksichtigen sind und können sich von der schieren Menge an Informationen leicht überfordert fühlen.
Von zentraler Bedeutung sollte ein großes Vertrauensverhältnis zum behandelnden Arzt sein.

Junges Team bestehend aus 3 Ärzten

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