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Was ist eine LASEK/PRK-Operation?

Ungefähr 60 % der Deutschen sind auf das Tragen von Sehhilfen angewiesen, um Ihre Sehstärke zu verbessern. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge wird diese Zahl in Zukunft noch weiter steigen. Immer mehr Menschen, die eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, entscheiden sich für eine Laserkorrektur der Augen, um auf ihre Sehhilfen zu verzichten.

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Nahaufnahme der Augenpartie einer jungen Operateurin

Die PRK (Photorefraktive Keratektomie) und ihre weiterentwickele Form, die LASEK (Laser Epitheliale Keratomileusis) sind schonende Verfahren zur Korrektur des Auges. Bei diesen beiden Varianten des Augenlaserns ist die Konstruktion eines Hornhautdeckels (Flap) nicht notwendig. Aus diesem Grund ist sowohl die PRK- als auch die LASEK-Methode, für Patienten mit einer dünnen Hornhautschicht geeignet, die aufgrund dessen keine Femto-LASIK durchführen lassen können. Mit der schonenden PRK/LASEK-Methode ist es nicht nur möglich Patienten mit geringerer Hornhautdicke zu behandeln, sondern zeitgleich stärker ausgeprägte Fehlsichtigkeiten im Bereich der Kurzsichtigkeit zu beheben. Die Patienten benötigen nach einem solchen Eingriff keine Sehhilfen mehr, um Objekte scharf erkennen zu können.

Die Korrektur von Weitsichtigkeit ist mit diesem Verfahren nicht möglich. Wenn Sie diese Art der Sehschwäche mit Hilfe eines Lasereingriffs beheben möchten, können Sie sich die Artikel zum Thema Femto-LASIK und ReLEx smile ansehen.

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Wie verläuft der LASEK/PRK-Eingriff?

Der Eingriff erfordert keinen stationären Aufenthalt im Krankenhaus und wird, wie jeder refraktive Eingriff am Auge, ambulant vorgenommen. Nachdem der Patient mit spezieller Kleidung ausgestattet und im Gesichtsbereich desinfiziert wurde, wird das Auge durch spezielle Tropfen narkotisiert.

Im Gegensatz zur Femto-LASIK wird weder bei der LASEK- noch bei der PRK-Methode ein Flap durchgeführt. Bei der LASEK-Behandlung wird der Bereich, in dem der Laser die dünne Epithel-Schicht der Hornhaut ablösen soll, markiert. Daraufhin wird die oberste Hornhautschicht mit einer Alkohollösung aufgeweicht im Anschluss daran zur Seite geschoben. Nach dem Eingriff wird die dünne Epithel-Schicht zurück an ihre ursprüngliche Position geschoben.
Bei der PRK-Operation wird die Epithel-Schicht mit dem PRK-Laser mechanisch entfernt und wächst im Laufe des Heilungsprozesses nach.

Die im Anschluss beginnende Laserbehandlung des Auges dauert nur wenige Sekunden und wird mithilfe eines sogenannten Excimer-Lasers durchgeführt. Die exakte Dauer des Eingriffs ist abhängig von der Stärke der Fehlsichtigkeit.

Der Patient fokussiert während des Verfahrens ein grünes Licht, um eine Bewegung des Auges zu vermeiden. Sollte sich das Auge dennoch bewegen, unterbricht der Eyetracker den Laservorgang. Der behandelnde Chirurg richtet daraufhin den Laser neu ein und die Operation wird fortgesetzt.

Lasek/PRK Eingriff: Der Sekundenunterschied zur Lasekoperation

Nach der Behandlung wird dem Patienten eine spezielle Kontaktlinse zum zusätzlichen Schutz eingesetzt. Diese wird etwa vier Tage nach der Operation entfernt. Direkt nach dem Eingriff ist die Sehstärke bereits deutlich verbessert, jedoch ist das endgültige Ergebnis erst nach einigen Tagen vollständig sichtbar.

Welche Kriterien müssen für eine LASEK/PRK-Operation erfüllt sein?

Für eine Vielzahl von Patienten kommt ein Eingriff mit der LASEK/PRK-Methode in Frage, jedoch können die Verfahren nur bei spezifischer Fehlsichtigkeit der Kurz- und Stabsichtigkeit durchgeführt werden.
Weitsichtigkeit kann mit dem LASEK- oder PRK-Verfahren nicht behandelt werden. Hierfür empfiehlt sich in den meisten Fällen die Femto-LASIK.

Kurzsichtige Patienten kommen mit einer Fehlsichtigkeit von bis zu -10 Dioptrien und einer Stabsichtigkeit von bis zu -3 Dioptrien in Frage. Ein weiteres Kriterium, das beachtet werden muss, um für einen Lasereingriff in Frage zu kommen, ist die Stabilität der Fehlsichtigkeit. Über einen Zeitraum der letzten ein bis zwei Jahre sollten die Dioptrienwerte weitestgehend konstant geblieben sein.

Abgesehen von diesen Voraussetzungen wird die Operation erst dann durchgeführt, wenn der Patient das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Kriterien um eine LASEK/PRK durchführen zu können

  • Das Mindestalter beträgt 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit bis zu -10 Dioptrien
  • Stabsichtigkeit bis zu 3 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit kann nicht behandelt werden
  • Keine stärkere Veränderung der Fehlsichtigkeit als -/+ 1 Dioptrien in den letzten 12 Monaten
  • Keine vorliegende Schwangerschaft

Hinweis

Sie neigen zu trockenen Augen?

In diesem Falle können Sie zur Vorbereitung einer OP folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen.

  • Anwendung künstlicher Tränenersatzmittel zur Befeuchtung der Augen
  • Einnahme von konservativen Produkten, die durch Omega-3-Fettsäuren die Sekretproduktion stimulieren (z.B. Flachsöl oder Leinöl)

Welche Vorteile hat die LASEK/PRK-Operation?

Vorteile der LASEK/PRK

  • Schonende Variante des Augenlaserns
  • Auch bei dünner Hornhaut möglich
  • Korrektur starker Fehlsichtigkeiten
Vorteile bringt Lasek/PRK Operation: schonendste Methode für Patienten

Der zentrale Vorteil der LASEK/PRK-Methode liegt darin, dass durch den Wegfall der Konstruktion des Flaps bzw. des Hornhautdeckels, die Operation viel schonender für das Auge ist. Durch diese Art der Hornhautbehandlung ist auch ein chirurgischer Eingriff für Patienten mit dünnerer Hornhaut möglich.

Welche Risiken gibt es bei der LASEK/PRK-Operation?

Allgemein gesehen zählt der chirurgische Eingriff einer LASEK/PRK Augenlaser-Operation zu den sichersten Eingriffen am menschlichen Körper. Jedoch können Komplikationen nie ganz ausgeschlossen werden.

Es besteht ein minimales Risiko einer Über- bzw. Unterkorrektur. Im Extremfall muss diese Fehlkorrektur in einem zweiten Laserverfahren behoben werden.
Ein Risiko, was in seltenen Fällen speziell bei der Augenlasermethode der LASEK auftreten kann, ist die Verwachsung bzw. Faltenbildung der dünnen, durch Alkohollösung erweichten Hornhautschicht. Diese Fehlbildung der Hornhaut kann durchaus zu Problemen in Bezug auf die Sehfähigkeit führen.
Ein weiteres negatives Ergebnis der Lasek-OP kann das Entstehen eines Trockenheitsgefühls im Auge und einem damit einhergehenden Juckreiz sein.

Eine weitere Konsequenz der LASEK/PRK-Operation, die jedoch eigentlich nicht als Risiko, sondern als Nachteil der Methode eingestuft werden muss, ist die Dauer des vollständigen Heilungsvorganges. Dieser nimmt bis zu zehn Tage in Anspruch und kann in den ersten Tagen nach der Operation durchaus mit Schmerzen verbunden sein.

Risiken, die nicht spezifisch auf die Laseroperation an sich, sondern auf die Hygiene zurückzuführen sind, und damit bei jedem chirurgischen Eingriff auftreten können, sind Infektionen durch mangelnde Hygiene, die bei seriösen und zertifizierten Operateuren aber nahezu auszuschließen sind.

Worauf ist bei der Auswahl der Klinik zu achten?

Als Kunde einer Gesundheitsdienstleistung sollten Sie sich gut beraten lassen und genügend Zeit in die Wahl der richtigen Klinik investieren. Es ist empfehlenswert, sich Erfahrungsberichte von Patienten durchzulesen, die bereits einen Lasereingriff vollzogen haben.

Die Erreichbarkeit der Klinik spielt eine zentrale Rolle. Da Sie nicht nur zur Operation selbst, sondern auch zu Vor- und Nachuntersuchungen persönlich anwesend sein werden. Zudem sollten Sie auf das Angebot der Klinik achten. Stellen Sie sicher, dass das gesamte Kontingent an refraktiven Eingriffen angeboten wird. Des Weiteren sollte das Verhältnis zwischen den Patienten und dem Arzt beachtet werden. Es ist wichtig, dass Ihr beratender Arzt auch den Eingriff durchführen wird. Das ist häufig bei Auslands- und Billigkliniken nicht der Fall.

Patientin umarmt lächelnde Ärztin

Checkliste für die Klinikwahl

  • Erreichbarkeit der Klinik
  • Angebot an Augenbehandlungen
  • Fachärzte mit viel Erfahrung
  • Vertrauensverhältnis zum Arzt
  • Einhaltung der Hygienestandards

Wir von MediDate unterstützen Sie gern bei der Wahl der passenden Kliniken und können Sie an zertifizierte Ärzte in Ihrer Nähe vermitteln. Nachdem Sie sich für eine Klinik entschieden haben, wird der behandelnde Arzt den richtigen Lasereingriff für Sie bestimmen.

Wie hoch sind die Kosten für einen LASEK/PRK-Eingriff?

Die Kosten für eine Augenlaseroperation können nicht pauschalisiert werden, da der Preis von Patient zu Patient variiert. Eine Laserbehandlung mit der LASEK/PRK-Methode wird in jedem Fall günstiger sein, als bei einer vergleichbaren LASIK-Operation.

Durch MediDate haben Sie die Möglichkeit bis zu 50% der Kosten zu sparen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerkliniken können wir Ihnen zeitnahe Termine zu attraktiven Preisen vermitteln. Ohne Qualitätseinbußen ermöglichen wir Ihnen so eine erstklassige LASEK/PRK-Behandlung zu günstigen Konditionen.

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