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Kurzsichtigkeit

Heutzutage verbringen viele Menschen den gesamten Tag vor Bildschirmen. Bereits nach dem Aufwachen wird zum Smartphone gegriffen, auf dem Weg zur Arbeit die Nachrichten abgerufen, um dann 8 Stunden im Büro vor einem Monitor zu verbringen.
Dadurch verändert sich auf Dauer die Form des Augapfels und er passt sich diesem Nahsichtmodus an. Die Folge davon ist Kurzsichtigkeit.

Kurzsichtigkeit (Myopie): Symptome und Vorbeugung

Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, ist eine weit verbreitete Schwäche der Sehschärfe, die sich durch das schlechtere Erkennen von weit entfernten Objekten äußert. Die Symptome treten meist in der Pubertät auf und werden zum Beispiel in der Schule durch das verschwommene Wahrnehmen der Tafel deutlich. Eine Folge, unter der von Myopie Betroffene häufig leiden, sind beispielsweise Kopfschmerzen.

Ob eine Myopie vorliegt, lässt sich mit einem Sehtest beim Augenarzt oder Optiker feststellen. Hierbei können zudem die Dioptrien ermittelt werden.
Die Dioptrie ist eine Maßeinheit für die Stärke, mit der ein Brillenglas das Licht bricht. Sie kennzeichnet gleichzeitig die Fehlsichtigkeit des Auges. Kurzsichtigkeit wird durch Minus-Werte und Weitsichtigkeit durch Plus-Werte angegeben. Je höher die Dioptrie ist, desto stärker ist die Brechkraft des Brillenglases und damit die Fehlsichtigkeit des Auges.

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Was ist Kurzsichtigkeit?

Es gibt zwei Ursachen für eine starke Kurzsichtigkeit. Entweder ist der Augapfel zu lang oder die Linse erzeugt eine fehlerhafte Brechung des Lichtes, sodass es vor der Netzhaut gebündelt wird.

Kurzsichtigkeit: Ursachen und Entwicklung

In beiden Fällen der Myopie liegt der Fokus des gebrochenen Lichtstrahls, der durch die Pupille in das Auge eintritt, nicht optimalerweise auf der Netzhaut im hinteren Bereich des Augapfels, sondern deutlich davor. Dadurch wirken Objekte weiter entfernt und verschwommen. Die Betroffenen sind häufig zum Tragen einer Brille gezwungen.
In rund 80 Prozent der Fälle bewirken genetische Faktoren die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit. Anfängliche Schwierigkeiten der Adaptierung der Sehschärfe in der Ferne können meist ab dem zehnten Lebensjahr bemerkt werden. Dieser Prozess verschlechtert sich bis etwa zum 25. Lebensjahr.

Welche Symptome gibt es bei Kurzsichtigkeit?

Das Auge von Kurzsichtigen nimmt Objekte in der Ferne nur unscharf wahr. Oft macht sich diese Art der Sehschwäche in der Schule, bei der Arbeit oder im Straßenverkehr bemerkbar. Die Wörter an der Tafel oder die Straßennamen an den Schildern können nicht mehr scharf und präzise wie gewohnt gesehen werden.

Ein Augenarzt oder Optiker kann Fehlsichtigkeiten, wie Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit, durch einen Sehtest ermitteln. Dabei kann er auch Dioptrien bestimmen. Dieser Test wird mithilfe eines Refraktionsmessgeräts durchgeführt, wobei die Brechkraft des Auges festgestellt und die Dioptrie errechnet wird. Myopie wird durch Minus-Werte und Hyperopie durch Plus-Werte angegeben.
Durch die Identifizierung der Werte kann evaluiert werden, welche Maßnahmen zur Wiederherstellung der Sehkraft ergriffen werden könnten. Häufig wird die Verwendung einer Brille oder von Kontaktlinsen empfohlen, um die verschlechterte Brechkraft des Auges auszugleichen.

Welche Ursachen gibt es für Kurzsichtigkeit?

Kurzsichtigkeit ist ein Phänomen, das jeden Menschen treffen kann. Die Ursachen sind mitunter nur schwer zu klassifizieren.

In den meisten Fällen spielt die genetische Disposition eine Rolle. Somit gehört die Myopie zu einer Fehlsichtigkeit, die häufig bereits in jüngeren Jahren auftritt.
Oft zeigen sich die ersten Symptome einer Kurzsichtigkeit im Kindesalter von zehn bis zwölf Jahren, wobei sich die Sehschwäche bis etwa Ende zwanzig verschlechtern kann.
Personen, die eine genetische Disposition für Kurzsichtigkeit mitbringen, weisen nach dem 25.Lebensjahr meist die Dioptrienstärken ihrer Eltern auf. Diese bleiben in der Regel bis ins hohe Alter konstant.

Die Alterssichtigkeit hat nur selten mit einer genetischen Veranlagung zu tun.

Fakten zum Thema Kurzsichtigkeit

  • Oft genetisch bedingt
  • Tritt häufig bereits im Kindesalter auf
  • Ab Ende zwanzig meist keine Verschlechterung mehr

Wie lässt sich Kurzsichtigkeit behandeln?

Die genetischen Ursachen von Kurzsichtigkeit sind nicht heilbar, allerdings können Korrekturen vorgenommen werden.
Hilfsmittel, wie eine Brille oder Kontaktlinsen, können während des Tragens das vollständige Sehen ermöglichen. Sie verbessern die Sehfähigkeit des Auges aber nicht grundsätzlich.

Behandlung Kurzsichtigkeit: Vollständige Korrektur nur durch Augenlaser-OP

Durch Laseroperationen oder den Austausch der Linse kann Kurzsichtigkeit geheilt werden. Heutzutage eröffnen diese Verfahren Patienten, die an Myopie leiden, eine völlig neue Welt, in der auf Sehhilfen, wie eine Brille oder Kontaktlinsen, dauerhaft verzichtet werden kann.
Eingriffe mittels Laser bieten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und können mit einem verschwindend geringen Risiko durchgeführt werden.

Eine dauerhafte Verbesserung der Brechkraft kann nur durch eine Laserbehandlung oder den Austausch der Linse erzielt werden.

Was kann man gegen Kurzsichtigkeit tun?

Verbesserung der Kurzsichtigkeit

  • Kinder sollten viel Zeit im Freien verbringen
  • Träger von Sehhilfen sollten ihren Augen Pausen gönnen
  • Regelmäßiger Sehtest zur Überprüfung

Man kann Fehlsichtigkeiten, zu denen auch Kurzsichtigkeit gehört, nicht generell vorbeugen und sie ausschließlich durch operative Maßnahmen beheben.
Dennoch zeigen wissenschaftliche Studien, dass die Erziehung der Eltern die Sehfähigkeit ihrer Kinder beeinflusst.

Untersuchungen zum Thema Kurzsichtigkeit bei Kindern belegen, dass Kinder, die viel Zeit im Freien verbracht haben, weniger von Kurzsichtigkeit betroffen sind.
Aus diesem und anderen gesundheitlichen Gründen ist es im Kindes- und Jugendalter essenziell, viel Zeit im Freien zu verbringen und bei Tageslicht auch weiter entfernte Objekte zu fokussieren. So kann einer Myopie vorgebeugt werden.

Bei Brillen- oder Kontaktlinsenträgern ist es empfehlenswert, den Augen ab und zu eine Pause zu gönnen. Zwar werden die Augen durch das Tragen einer Sehhilfe entlastet, doch besteht die Gefahr, dass sie sich durch die Gewöhnung an das Hilfsmittel auf Dauer verschlechtern.

Regelmäßige Besuche beim Augenarzt können zu einer Verbesserung der Kurzsichtigkeit beitragen. Ihr Arzt kann Ihnen kompetente Auskunft über Ihre Auge, deren Zustand und Ihre Hornhaut geben. Zudem kann er Sie über weitere Behandlungsmöglichkeiten informieren.

Weitere Informationen

Wenn Sie sich weitere Informationen zu den verschiedenen Behandlungsmethoden einer Myopie, sowie deren Risiken und Kosten wünschen, beraten wir von MediDate Sie kostenlos und unverbindlich. Für eine persönliche Beratung können Sie uns gerne anrufen oder das Kontaktformular ausfüllen.