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Povergrößerung

In Brasilien gehört sie zu den häufigsten Schönheitsoperationen, nun wird sie auch in Deutschland immer beliebter: die Povergrößerung. Die Po-Formung durch Aufpolstern und Vergrößern des Gesäßes verspricht einen prallen, runden Po. Dabei können entweder Implantate oder Eigenfett zum Einsatz kommen. Was zu Ihnen passt und für welche Methode Sie geeignet sind, ermittelt Ihr plastisch-ästhetischer Chirurg nach einer Untersuchung.


Povergrößerung: ein runder und praller Po

Was ist eine Povergrößerung und welche Arten gibt es?

Bei einer Povergrößerung, auch Gesäß-Augmentation genannt, handelt es sich um eine gezielte Volumenerhöhung des Gesäßes. Ziel der Gesäßvergrößerung ist ein runder, praller Po, der für viele Menschen zum gängigen Schönheitsideal gehört. Im Rahmen einer Vergrößerung kann zudem ein Po-Lifting vorgenommen werden, das die Haut zusätzlich strafft. Dabei finden zwei verschiedene Verfahren Anwendung.

Povergrößerung mit Implantaten

Eine Möglichkeit der Vergrößerung bietet der Einsatz von Implantaten. Die verwendeten Po-Implantate bestehen in der Regel aus runden oder anatomischen Silikonkissen und ähneln sowohl in ihrer Form, als auch in ihrer Beschaffenheit klassischen Brustimplantaten.

Es gibt glatte, nicht texturierte Implantate. Die glatte Oberfläche wird bei einer Vergrößerung am häufigsten eingesetzt, genauso wie leicht texturierte Oberflächen. Außerdem stehen noch raue, texturierte Po-Implantate zur Verfügung. Viele plastische Chirurgen verzichten gerne auf dieses Material, weil die Oberfläche die Bildung von Wundwasserergüssen provozieren kann. Wie bei einer Brustvergrößerung mit rauer Implantat – Texturierung, werden Komplikationen in Form einer Kapselfibrose minimiert.
Da die Po-Implantate zur Po-Vergrößerung aber in der Regel unter oder in den Muskel platziert werden, ist die Kapselfibrose kaum anzutreffen.

Povergrößerung mit Eigenfett

Die Vergrößerung des Pos mit Eigenfett ist in ihrem Ablauf identisch mit der Brustvergrößerung mit Eigenfett. Im Zuge einer vorausgehenden Fettabsaugung (Liposuktion) wird dem Patienten Eigenfett aus dem Körper entnommen, was dann zur Auffüllung des Gesäßes genutzt wird. Dafür kommen Stellen wie Bauch, Beine oder Rücken in Frage.
Um ein gutes Behandlungsergebnis zu erreichen, werden etwa 300-350 ml Eigenfett pro Pobacke benötigt. Das bei der Fettabsaugung entnommene Fett wird aufbereitet und anschließend mit Kanülen in den Po eingebracht. Hier heilt es innerhalb einiger Wochen ein und vergrößert den Po. Eine Wiederholung der Behandlung nach circa einem halben Jahr kann das Ergebnis noch deutlicher machen.

Bei sehr schlanken Patienten können die Fettdepots fehlen, sodass eine Gewichtszunahme im Vorfeld der Behandlung notwendig wird.

Povergrößerung mit Hyaluronsäure

Eine Povergrößerung kann auch mit Hyaluronsäure, also ohne Operation als alternative Methode, stattfinden. Eine unter dem Markennamen Macrolane bekannte Hyaluronsäure kommt dabei zum Einsatz. Im Gegensatz zu den Präparaten, die in der Faltenbehandlung Anwendung finden, ist Macrolane stärker vernetzt und kann somit für die Aufpolsterung großflächiger Körperareale verwendet werden. Die Methode ist einfach anwendbar und zuverlässig und kann sofort im Anschluss an die Behandlung beurteilt werden. Da es sich bei der Povergrößerung mit Hyaluronsäure nicht um einen chirurgischen Eingriff handelt, fallen die Risiken einer Operation weg. Der PAtient sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass sich Hyaluronsäure mit der Zeit abbaut und für ein langfristiges Ergebnis nach zwei bis fünf Jahren nachgespritzt werden müsste.

Für wen eignet sich welche Form der Povergrößerung?

Welche Form der Povergrößerung für einen Patienten am besten geeignet ist, hängt zum einen von seinen Wünschen und Vorstellungen ab. Zum anderen spielen auch die körperlichen Voraussetzungen des Patienten eine Rolle.

Povergrößerung: Methoden und Ergebnisse

Implantate oder Eigenfett?

Die Vergrößerung des Pos mit Implantaten ist vor allem für Patienten geeignet, die eine deutliche Vergrößerung des Pos wünschen. Da Form und Größe des Implantats im Beratungsgespräch bestimmt werden können, kann so genau auf die Wünsche des Patienten eingegangen werden. Dabei stehen anatomische und runde Po-Implantate zur Auswahl. Das Volumen kann auf die restlichen Körperproportionen des Patienten abgestimmt werden. Bei einer Povergrößerung mit Implantaten ist dabei eine stärkere Vergrößerung des Gesäßes möglich als unter Verwendung von Eigenfett.

Eigenfett eignet sich besser für Patienten, die ihren Po nur leicht vergrößern wollen. Zwar ist durch mehrere Eingriffe eine deutliche Vergrößerung des Pos möglich, für eine sehr starke Vergrößerung ist ein Implantat jedoch besser geeignet. Die Gesäß-Augmentation mit Eigenfett bietet sich an, wenn der Po erschlafft und eingefallen ist, zum Beispiel nach einer starken Gewichtsabnahme. Die Behandlung eignet sich besonders für Patienten, die sich eine moderate Vergrößerung und Straffung ihres Po´s wünschen und einen operativen Einsatz von Implantaten ablehnen.

Bei der Eigenfett – Methode muss der Patient über genügend Fettdepots verfügen. Da bei einer Vergrößerung des Gesäßes mehr Fettgewebe benötigt wird als bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett, sind hier größere Fettdepots vonnöten. Der plastische Chirurg wird im Beratungsgespräch auf Ihre individuellen Möglichkeiten eingehen.

Wie läuft eine Povergrößerung ab?

Mit Implantaten

Die Behandlung wird stationär unter Vollnarkose durchgeführt und nimmt rund 1-2 Stunden in Anspruch. Im Rahmen eines Eingriffs innerhalb der plastischen Chirurgie werden die Silikonimplantate über einen Schnitt in der vertikalen Gesäßfalte in den Po eingesetzt. Dabei werden sie je nach Form des Implantats entweder innerhalb des Gesäßmuskels oder darunter platziert, was zu einer deutlichen Volumenerhöhung mit Straffungseffekt beiträgt. Größe des Implantates und des „Faches“ in welches es eingesetzt wird, sind exakt aufeinander abgestimmt, damit ein Verrutschen des Implantates nach dem Eingriff verhindert wird.

Nachdem das Implantat sicher eingesetzt worden ist, wird die Naht vernäht. Meist werden dabei selbstauflösende Fäden genutzt, sodass kein Termin zum Fäden ziehen nötig wird. Zudem werden kleine Drainagen eingesetzt, um Wundflüssigkeit aufzufangen und ein Verband angelegt. Um den Heilungsprozess nach der Operation bestmöglich zu unterstützen, ist es wichtig, dass sich die Patienten in den ersten Wochen nach dem Eingriff schonen. Nach der Heilungsphase werden die Implantate gewöhnlich von den Patienten nicht mehr bewusst wahrgenommen.

Mit Eigenfett

Der Ablauf ähnelt dem der Brustvergrößerung mit Eigenfett. Die Behandlung gliedert sich in zwei Schritte. Im ersten Schritt findet eine Fettabsaugung zwecks dem Gewinn von Fettgewebe zur Injektion statt. Im zweiten Schritt wird das gewonnene Fett in den Gesäßmuskel eingeführt. Die Behandlung findet in der Regel ambulant und unter Vollnarkose statt, und nimmt rund zwei bis drei Stunden in Anspruch.

– Fettabsaugung –

Die Fettabsaugung (Liposuktion) wird für gewöhnlich nach der Tumeszenzmethode durchgeführt. Zu Beginn werden die ausgewählten Hautstellen mit einer Tumeszenzlösung behandelt, die aus Wasser, Kochsalz und einem Betäubungsmittel besteht. Diese Lösung sorgt dafür, dass das Fettgewebe der Haut anschwillt und sich schließlich die Fettzellen verflüssigen, sodass sie besser abgesaugt werden können.

Die Fettabsaugung erfolgt nun durch dünne Kanüle, welche durch kleinere Schnitte direkt an die Fettzellen gelegt werden. Nachdem genügend Fettzellen entnommen wurden, werden die Schnitte geschlossen. Zur optimalen Nachsorge der Fettabsaugung sollten Patienten 4-6 Wochen nach der Behandlung Kompressionskleidung tragen, um der Bildung von Dellen und Unebenheiten an den Entnahmestellen entgegenzuwirken.

Nachdem das Fettgewebe abgesaugt wurde, wird es im Labor entsprechend gereinigt und aufbereitet. Dabei werden die Fettzellen konzentriert, sodass besonders viele vitale Zellen bestehen bleiben.

Dann wird das Fettgewebe mit feinen, stumpfen Kanülen direkt in den Gesäßmuskel injiziert. Nachdem die Behandlung abgeschlossen ist, werden die Einstichstellen versorgt und der gesamte Po mit einem Wundverband abgedeckt.

Welche Vorteile hat eine Povergrößerung?

Povergrößerung: Vorteile der Behandlung

Eine Povergrößerung kann den Po aufpolstern, vergrößern und gleichzeitig straffen, ohne dabei offen sichtbare Narben zu hinterlassen. Durch die versteckte Positionierung der Schnitte in der Gesäßfalte können mögliche Narben selbst unter knapper Wäsche gut verborgen werden.

Zudem verspricht die Vergrößerung des Pos besonders natürlich aussehende Ergebnisse. Durch verschiedene Implantatformen und – größen lässt sich die Vergrößerung des Pos genau auf die Proportionen des Patienten abstimmen, sodass sich der vergrößerte Po optimal in das körperliche Gesamtbild einfügt. Auch die Dosierung des eingespritzten Fettes bei der Vergrößerung mit Eigenfett macht dies möglich.

Im Rahmen einer Gesäßvergrößerung gewinnt der Po nicht nur an Volumen, sondern wird auch gestrafft. So kann Cellulite, die viele Frauen stört, reduziert werden. Auch ein erschlaffter Po, der beispielsweise nach starker Gewichtsabnahme an Fülle und Spannkraft verloren hat, kann durch eine Vergrößerung des Gesäßes korrigiert werden. Auf diese Weise gewinnen Patienten mehr Selbstbewusstsein und das Gefühl, zufrieden mit dem eigenen Körper zu sein.

Ein Vorteil bei der Methode mit Eigenfett besteht darin, dass es sich um eine schonende Behandlung handelt. Es werden keine aufwendigen Operationsschritte durchgeführt oder Fremdmaterial verwendet. Durch die Verwendung von körpereigenem Fettgewebe werden Allergien oder Abstoßreaktionen des Körpers von vorn herein ausgeschlossen.

Bei der Vergrößerung des Pos mit Eigenfett kommt hinzu, dass sich zwei Behandlungen der ästhetischen und plastischen Chirurgie miteinander verbinden. Die vorausgehende Fettabsaugung, die zur Entnahme von Eigenfett notwendig ist, entfernt Fettansammlungen und lässt die Silhouette schlanker erscheinen. So werden nicht nur der Po vergrößert, sondern auch mögliche Problemzonen korrigiert.

Vorteile auf einen Blick

  • Keine offen sichtbaren Narben
  • Sehr natürlich aussehende Ergebnisse
  • Praller, runder Po
  • Reduzierung von Cellulite
  • Straffender Effekt
  • Mehr Selbstvertrauen und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper
  • Verbindung zweier ästhetischer Behandlungen bei der Eigenfett-Methode

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Welche Risiken gibt es bei einer Povergrößerung?

Zunächst muss geklärt werden, ob Sie eine Gewichtsreduktion planen, da sich in diesem Fall die Form Ihres Pos verändern könnte, und somit das Ergebnis Ihrer OP beeinträchtigt werden könnte. Zudem müssen Allergien und Gerinnungsstörungen ausgeschlossen werden. Ihr Arzt der plastischen Chirurgie wird im Beratungsgespräch und in der Voruntersuchung auf diese Vorerkrankungen eingehen.

Wie bei jeder Operation kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen. Auch Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen und Fremdkörperreaktionen können im Einzelfall auftreten, sind jedoch extrem selten und können mit Antibiotika sehr gut behandelt werden. Das Risiko einer Kapselfibrose wird durch die richtige Implantatwahl für Ihren Eingriff reduziert. Im Falle einer Komplikation erfolgt stets eine Behandlung durch Ihren plastischen Chirurgen.

Da bei der Vergrößerung des Pos mit Eigenfett körpereigene Substanzen verarbeitet und injiziert werden, besteht keine Gefahr der Abstoßreaktion wie bei der Verwendung von Implantaten. Die vorausgehende Liposuktion kann eine Berührungsempfindlichkeit mit Taubheitsgefühlen an den betroffenen Körperstellen auslösen, die wenige Wochen anhalten kann.

Insgesamt gilt die Vergrößerung mit Eigenfett als risikoarme und sichere Behandlungsmethode.

Wie finde ich die passende Klinik?

Povergrößerung: Klinik und Kosten

Bei der Vergrößerung des Pos handelt es sich nicht um einen Routine-Eingriff, da die Behandlung in Deutschland eher selten durchgeführt wird. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, eine qualitativ erstklassige Klinik für den Eingriff auszuwählen. Nur ästhetische und plastische Chirurgen mit ausreichend Erfahrung auf dem Gebiet sollten den Eingriff durchführen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Kompetentes Personal sowie höchste Hygiene- und Sicherheitsstandards sind unabdingbar.

MediDate

Da es nicht einfach ist, die richtige Klinik zu finden, hat MediDate es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen bei der Klinikwahl für plastische Chirurgie zu helfen. Wir arbeiten ausschließlich mit deutschen Premiumkliniken von höchster Qualität zusammen. Auf diese Weise sind wir in der Lage, Ihnen eine passende Klinik für die Vergrößerung Ihres Gesäßes zu empfehlen.

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Mit welchen Kosten muss ich bei einer Povergrößerung rechnen?

Die Kosten für einen Eingriff zur Povergrößerung hängen zum einen von der Art des Verfahrens (Fettabsaugung/Aufbereitung oder Po-Implantate) und zum anderen von der Stärke der Vergrößerung ab. Kommen beispielsweise Po-Implantate zum Einsatz, haben auch deren Form und Größe Einfluss auf den Gesamtpreis. So kann eine Vergrößerung des Gesäßes zwischen 2.900 und etwa 7.000 Euro kosten. Die genauen Kosten können erst nach einem ersten Beratungsgespräch bestimmt werden, abhängig von Ihren Wünschen und individuellen Möglichkeiten.

Sie haben mit uns die Möglichkeit, einen Teil der anfallenden Kosten zu sparen. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnerkliniken und die Vergabe von deren Restterminen erzielen wir für Sie Preisvorteile von bis zu 50 %. So können Sie Ihre Povergrößerung mit MediDate günstig realisieren.

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