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Die Anatomie der Nase

Die Nase bestimmt das optische Erscheinungsbild eines Menschen maßgeblich. In welcher Form sie sich in das Gesicht einfügt wird determiniert durch das Verhältnis der knöchernen und knorpeligen Anteile zueinander. Diese können auch zu funktionellen Einschränkungen führen, wenn beispielsweise die Nasenatmung durch eine schiefe Nasenscheidewand behindert ist.

Soll die Nase in ihrer Funktion wiederhergestellt oder ästhetisch den Vorstellungen des Menschen angepasst werden, kann dies in der Regel nur durch eine operative Korrektur, die sogenannte Rhinoplastik, geschehen. Die Rhinoplastik umfasst eine Reihe komplexer Eingriffe, die ein tiefes Verständnis der anatomischen und funktionellen Besonderheiten der Nase auf Seite des Chirurgen erfordern. Eine ästhetische Veränderung ist auch immer an eine Funktionsänderung und andersherum gekoppelt. Die Herausforderung des Chirurgen besteht in einer optimalen Umsetzung der äußeren Idealvorstellung des Patienten und einer Funktionserhaltung bzw. -verbesserung.

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Anatomie der Nase

Der äußere Aufbau der Nase

Sehr variabel gestaltet sich der äußere Aufbau der Nase. Sie lässt sich in einen knöchernen und einen knorpeligen Teil untergliedern.

Knöcherner Teil – Nasenpyramide

  • Stirnfortsatz des Oberkieferknochens
  • Stirnfortsatz des Stirnbeins
  • Nasenbein

In diesem Teil der Nase treten bei Gewalteinwirkungen Frakturen auf, die Schiefstellungen der Nase hervorrufen können. Diese Schiefstellungen lassen sich in der Rhinoplastik zur Mittellinie verschieben und damit ausgleichen. Bei einer zu breiten Nase wird die Nasenpyramide durch das Zusammenschieben der vorher durchtrennten Nasenbeine verschmälert. Auch nach größeren Höckerabtragungen kommt diese Technik zum Einsatz, um zu verhindern, dass ein Open Roof entsteht und die Nase zu breit wirkt. Um die Nasenbeine an der Mittellinie zu fixieren, wird der Knochen gebrochen und dadurch vom Oberkieferknochen und dem Stirnbein getrennt.

Knorpeliger Teil

  • Nasenseptum

Eine mehr oder minder schwere Abweichung des Nasenseptums von der Mittellinie kommt sehr häufig vor und kann nicht nur als ästhetisch störend empfunden werden. Sie kann sowohl die Nasenatmung behindern als auch eine verstärkte Neigung zu Kopfschmerzen oder Infektionen induzieren. Durch einen chirurgischen Eingriff lässt sie sich begradigen.

Die Nasenscheidewand weist einen knorpeligen und einen knöchernen Anteil auf. Die möglichen Abweichungen sind dementsprechend zahlreich und je nach diagnostischem Befund, der sich aus einer Nasenspiegelung ergibt, unterschiedlich zu behandeln. Je nachdem wo sich die Schiefstellung befindet, werden Knorpel- oder Knochenstücke entfernt. Manchmal ist es ausreichend, Einschnitte in den Knorpel vorzunehmen, um diesen zu begradigen. Zur Stabilisierung ist in den meisten Fällen der Einsatz einer Schiene und Tamponade notwendig.

Befinden sich Löcher in der Nasenscheidewand kann ebenfalls die Atmung beeinträchtigt sein. Diese Löcher lassen sich entweder mit Hilfe einer Schleimhautverpflanzung oder – in schwereren Fällen – mit Silikonimplantaten abdichten.

  • Nasenknorpel
    • Dreiecksknorpel
    • Flügelknorpel
    • Sesamknorpel
    • Septumknorpel
  • Nasenvorhof mit Nasenlöchern

Der Nasenknorpel besteht aus Bindegewebe, in welchem Knorpelanteile eingebettet sind. Durch diesen Umstand ist die Nase beweglich und in der Lage, den knöchernen Teil der Nase vor Verletzungen zu schützen.

Häufig werden in der Rhinoplastik Knorpelkorrekturen durchgeführt, denn wie schon erwähnt, ergibt sich ein wesentlicher Teil des Erscheinungsbildes einer Nase aus ihrem knorpeligen Anteil.

Nicht selten wünschen sich Patienten eine Veränderung ihrer Nasenspitze. Neben der Entfernung von Knorpel zur Formung einer kleineren Nasenspitze können auch Knorpelstücke, die z.B. aus der Nasenscheidewand oder dem Ohr gewonnen werden, genutzt werden. Eine abgesunkene Nasenspitze kann operativ angehoben werden, indem das Nasenseptum verkürzt und anschließend die Flügelknorpel verschmälert werden. Knorpelstückchen können auch einen eingesunkenen Nasenrücken auffüllen oder Asymmetrien ausgleichen. Alternativ werden Kunststoffimplantate als Knorpelersatz verwendet. Zur Vermeidung eines operativen Eingriffs und lediglich kleinen Unregelmäßigkeiten kann statt körpereigenem Knorpel Hyaluron-Gel, welches in die Haut injiziert wird, Verwendung finden.

Verformte Nasenflügel können, ebenso wie eine Verkrümmung der Nasenscheidewand, zu Atemschwierigkeiten und anderen Problemen führen. Verkleinern lassen sie sich in einem chirurgischen Eingriff, indem der Flügelknorpel und ein Knochenteil verschmälert wird. Sie lassen sich auch nach außen verlagern, indem sie vom Knochen abgelöst werden. In der Regel wird bei diesem Eingriff auch das Knochengerüst schmaler gestaltet. Zudem ist es möglich, große Nasenlöcher zu verkleinern.

Der innere Aufbau der Nase

Anatomie der Nase

Der innere Aufbau der Nase ist, anders als die äußere Nase, bei allen Menschen weitestgehend identisch. Für die plastisch-ästhetische Chirurgie ist sie deshalb weniger relevant. Der Vollständigkeit halber sollen ihre Bestandteile und Funktionen dennoch im Folgenden Erwähnung finden.

  • Nasenhaupthöhle

Die Nasenhaupthöhle wird in der Mitte durch den knöchernen und knorpeligen Teil des Nasenseptums in zwei Kammern unterteilt.

  • Nasenmuscheln

Die mit Schleimhaut ausgekleideten Nasenmuscheln dienen der Reinigung und Befeuchtung der Atemluft. Die jeweils drei Nasenmuscheln pro Seite befinden sich in der Nasenhaupthöhle.

  • Tränenkanal

Die Nasenmuscheln sind jeweils durch einen kleinen Gang (unterer Nasengang) mit dem Tränenkanal verbunden, der sich am vorderen Teil des Auges befindet. Er dient dem Abfluss der Tränenflüssigkeit in die Nasenhöhle.

  • Nasennebenhöhlen

Drei der vier vorhandenen Nebenhöhlen auf jeder Kopfseite stehen durch den mittleren Nasengang mit der Nasenhaupthöhle in Verbindung. Dabei handelt es sich um die Kieferhöhle, die Stirnhöhle und die Siebbeinzellen. Die Funktion der Nasennebenhöhlen ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Vermutlich dienen die mit Luft gefüllten Hohlräume der Resonanzbildung der Stimme. Außerdem bedingen sie ein geringeres Schädelgewicht.

  • Riechorgan

Das Riechorgan befindet sich im oberen Nasengang, welcher in Verbindung mit der vierten Nasennebenhöhle, der Keilbeinhöhle, steht. Als Riechorgan wird die Gesamtheit der Schleimhaut bezeichnet, die der Geruchsempfindung dient.

  • Choanen

DIe Choanen sind kleine Eröffnungen, die den Nasen- mit dem Rachenraum verbinden.