Bilanzielle Sanierung des Internetdienstleisters eHealth MediDate erfolgreich umsetzen

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    • Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
    • „Ziel ist Lösung für die gesamte Unternehmensgruppe“
    • Gute Perspektiven, nachdem Vermittlungen und Operationsbetrieb wieder aufgenommen wurden

     

    Berlin/Charlottenburg, 15. Juni 2020

    Der Sanierungsgeschäftsführer der eHealth MediDate GmbH, Stefan Feinendegen von IsoPart, hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für den Internetdienstleister gestellt: „Ziel des Antrags ist zum einen, die notwendige bilanzielle Sanierung der Gesellschaft umzusetzen“, erläutert Feinendegen. „Zum anderen verfolgen wir mir den nun zur Verfügung stehenden Sanierungsinstrumenten das Ziel einer Lösung für die gesamte Unternehmensgruppe, bei der so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten bleiben“.

    Der Antrag war geboten, nachdem Gespräche über weitere Sanierungsoptionen für eHealth MediDate mit rund 40 Beschäftigten ergebnislos verlaufen waren – nicht zuletzt wegen der Unsicherheiten, die sich aus der weltweiten Pandemie bzw. der daraus resultierenden Maßnahmen zum Infektionsschutz ergaben.

    Das Amtsgericht Charlottenburg folgte dem Antrag und ernannte Dr. Sven Kirchner von der renommierten Kanzlei LEONHARDT RATTUNDE zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Dessen Kanzleikollege Professor Dr. Torsten Martini ist bereits seit Mitte Mai 2020 vorläufiger Sachwalter in dem Eigenverwaltungsverfahren der Klinikgruppe Medical One mit rund 70 Angestellten, die im Jahr 2018 von der eHealth MediDate übernommen wurde.

    „Die Entscheidungen des Gerichts, Anwälte unserer Kanzlei für die Sanierung der Unternehmensgruppe zu bestellen, sehen wir im berechtigten Interesse der Gläubiger. Schließlich muss es unser Ziel sein, beide Unternehmensteile dauerhaft zu sanieren“, erklärt Kirchner. „Beide Gesellschaften sind wirtschaftlich, insbesondere jedoch operativ eng miteinander verknüpft“, ergänzt Martini.

     

    Gute Perspektiven, nachdem Vermittlungen und Operationsbetrieb wieder aufgenommen wurden

    „In der zweiten Maihälfte haben wir sowohl den Vermittlungs- als auch den Operationsbetrieb wiederaufgenommen“, ergänzt Dr. Georg Bernsau von BBL (Bernsau Brockdorff & Partner), Co-Geschäftsführer Feinendegens bei der Medical One GmbH. „Auf Grundlage dieser ersten Erfahrungen gehen wir davon aus, dass wir das Unternehmen auf soliden Grundlagen weiterführen. Insbesondere können wir den seit der Übernahme 2018 verfolgten Plan forcieren, beide Einheiten zusammenzuführen und hierdurch erhebliche Synergien zu heben“.

     

    Über MediDate / Medical One

    Medical One wurde 2001 als Klinikgruppe für plastische und ästhetische Chirurgie, MediDate als eHealth-StartUp im Jahr 2014 gegründet. Als Internetdienstleister konzentrierte sich MediDate darauf, hoch qualifizierte ärztliche Dienstleistungen zu vermitteln sowie die Effizienz klinischer und ärztlicher Operationskapazitäten zu optimieren.

    Mittlerweile tritt Deutschlands führender Anbieter für Premium-Lifestyle-Chirurgie einheitlich unter der Marke Medical One auf, nachdem die Klinikgruppe vor knapp zwei Jahren Mitte 2018 von dem e-Health-Dienstleister übernommen wurde. An 24 Standorten werden bundesweit gut 15.000 Patienten und Patientinnen pro Jahr beraten und operiert.

    Die Gruppe versteht sich als innovativer, virtueller Klinikbetreiber. Das Angebot umfasst ein einzigartiges Konzept, Patientinnen oder Patienten zu beraten und über den gewünschten Eingriff hinweg kompetent zu begleiten. Der Fokus der Gruppe liegt sowohl auf hohen Klinikstandards als auch auf erstklassigen Verfahren. Dadurch können Behandlungen bei ausgezeichneten Fachärzten für plastische und ästhetische Chirurgie angeboten und vermittelt werden. Qualität, Kompetenz und Kundenzufriedenheit stehen bei der Gruppe an erster Stelle.