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Gesichtschirurgie: Der Weg zu einem neuen Äußeren

Kein Körperteil prägt den ersten Eindruck mehr als das Gesicht. Es steht aus diesem Grund im Zentrum der meisten ästhetischen und kosmetischen Behandlungsangebote. Im Gegensatz zu anderen Körperregionen lassen sich Makel im Gesicht schwer verbergen, die sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken.

Die plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie bietet ein weites Spektrum an Eingriffen, um angeborene Problemzonen wie Segelohren oder eine krumme Nase, aber auch altersbedingte Veränderungen wie Falten zu korrigieren.

Welche Bereiche umfasst die Gesichtschirurgie?

Die Gesichtschirurgie kann in zwei große Bereiche unterteilt werden. Zum einen die ästhetische Gesichtschirurgie, die sich mit dem Äußeren befasst und auf kosmetische Verbesserungen im Gesicht abzielt. Zum anderen die rekonstruktive Chirurgie, die die Korrektur oder Wiederherstellung funktioneller Eigenschaften des Gesichts (Kauen, Schlucken, Sprechen, Atmen, Hören, etc.) umfassen.

Grundsätzlich ist jeder Facharzt zur Durchführung aller Operationen befähigt, die er sich zutraut. Daher sollte bei der Wahl des Arztes, je nach Ziel des Eingriffs, genau auf die jeweilige fachliche Bezeichnung geachtet werden. Nur so kann sichergestellt werden, auf welchem Gebiet der Chirurg über das nötige Fachwissen und Erfahrung verfügt.

Plastisch-ästhetische Chirurgie

Die ästhetische Gesichtschirurgie, die Teil der plastisch-ästhetischen Chirurgie ist, verfolgt in erster Linie kosmetische Ziele. Liegt für einen Eingriff keine medizinische Indikation vor, ist es ratsam, einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aufzusuchen.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Die Fachrichtung der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG, oder Kranio-Maxillo-Faziale Chirurgie), die sich vor allem mit den funktionellen Einheiten des Gesichts befasst, aber mitunter auch ästhetische Ziele verfolgt, stellt in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine eigene medizinische Fachrichtung dar. Doppelpromotionen, wie “Dr. med. und Dr. med. dent.” sind in diesem Bereich keine Seltenheit.

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Insbesondere Eingriffe zur Korrektur der Atemwege (z.B. Nasenscheidewand-OP), dem Gehörgang oder der Speiseröhre werden häufig durch Eingriffe von Fachärzten für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten (HNO) durchgeführt.

Weiterbildungen

Die “Zusatz-Weiterbildung Plastische Operationen” befähigt Fachärzte für HNO oder MKG in einer speziellen 2-jährigen Ausbildung zur Durchführung plastischer Operationen. Sie ist jedoch nicht mit der Fachärztlichen Ausbildung für Plastische und Ästhetische Chirurgie gleichzusetzen.

Welcher Arzt ist für welche Operation geeignet?

Grundsätzlich darf jeder Facharzt jede Operation durchführen, die er sich zutraut. Ästhetische Gesichtsoperationen werden deshalb häufig von HNO-Ärzten und MKG-Chirurgen angeboten, die sich mitunter komplett darauf spezialisiert haben. Neben der Ausbildung ist vor allem die Erfahrung im jeweiligen Bereich bzw. in dem speziellen Eingriff entscheidend.

MediDate hilft bei der Wahl der passenden Klinik

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

In der Regel gilt aber, dass ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie über die fundierteste Ausbildung für kosmetische Eingriffe verfügt und bereits während seiner 6-jährigen Fachausbildung umfangreiche Erfahrungen mit plastischen Operationen gesammelt hat. Da ästhetische Operationen meist keinen medizinischen Hintergrund haben und selbst bezahlt werden müssen, sollte immer ein Arzt gewählt werden, der über langjährige Erfahrung im Bereich der plastisch-ästhetischen Chirurgie verfügt und den jeweiligen Eingriff regelmäßig durchführt.

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Ein Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie befasst sich vorwiegend mit der Oralchirurgie – also allen Eingriffen an den Zähnen, dem Kiefer und der Mundhöhle – sowie dem Gesicht. Die Ausbildung erstreckt sich über 5 Jahre und kann sowohl von Humanmedizinern als auch von Zahnmedizinern absolviert werden. Ein Jahr Anästhesiologie, Chirurgie, HNO oder Neurochirurgie kann der Ausbildung angerechnet werden.

Das Behandlungsspektrum von MKG-Ärzten umfasst zu einem Großteil Eingriffe an Mund und Kiefer. Empfehlenswert sind diese dementsprechend besonders für oralchirurgische Eingriffe und Zahnersatz-Implantate. Es ist nicht unüblich, dass MKG-Ärzte mit Fachärzten anderer Disziplinen kooperieren, um der Notwendigkeit aufeinander abgestimmter Therapiekonzepte Rechnung zu tragen. Begründet ist dieser Umstand in der Komplexität des Aufgabenbereiches und dem Zusammenspiel vieler Organe wie Ohren, Nase, Augen oder Gehirn.

Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten

Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten befassen sich mit Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffen, die den gesamten Hals- und Kopfbereich, also Ohren, obere und untere Luftwege sowie Speiseröhre betreffen. Auch ihre Fachausbildung dauert 5 Jahre und fokussiert sich vor allem auf die funktionellen Eigenschaften der Organe und Körperbereiche. Da das Aufgabenfeld auch Operationen an Nase und Ohren beinhaltet, finden sich ästhetische Eingriffe häufig im Behandlungskatalog von HNO-Ärzten.

Besonders Nasenkorrekturen gelten allerdings als ausgesprochen anspruchsvoll, weshalb sie von einem HNO-Arzt lediglich dann ausgeführt werden sollten, wenn dieser langjährige und regelmäßige Erfahrung mit ästhetischen Eingriffen vorweisen kann. Medizinisch indizierte Operationen, wie eine Nasenscheidewandkorrektur hingegen, gehören zu den Standardeingriffen eines HNO-Arztes. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass der Chirurg über die nötige Erfahrung verfügt.

Nicht jeder Arzt darf jede Behandlung durchführen

Unabhängig davon für welchen Arzt Sie sich entscheiden, sollten für Eingriffe der plastisch-ästhetischen Medizin (Schönheitschirurgie) nur Fachärzte gewählt werden. Auch nicht operative Behandlungen dürfen nicht zwangsläufig von jedem Arzt durchgeführt werden. Zum Beispiel ist es Zahnärzten gesetzlich untersagt, Botox-Behandlungen durchzuführen. MediDate empfiehlt für jeden Eingriff immer nur Ärzte zu wählen, deren Fachausbildung und Erfahrung sich auf den jeweiligen Bereich und Eingriff konzentriert. Nur so kann die notwendige Erfahrung und Routine garantiert werden.

Was kann mit der ästhetischen Gesichtschirurgie verändert werden?

Die Plastisch-Ästhetische Chirurgie ist breit gefächert und bietet eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, deren Katalog sich ständig erweitert. Das Gesicht stellt dabei für viele Menschen den Mittelpunkt ihres Aussehens dar. Entsprechend beliebt und breit gefächert sind die Behandlungsmöglichkeiten von angeborenen Schönheitsmakeln und altersbedingten Veränderungen.

Mögliche Behandlungsbereiche der plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie:

  • Nase
  • Falten
  • Augenlider
  • Lippen
  • Ohren
  • Kinn
  • Wangen
  • Haare

Veränderungen der Nase

Die Nase ist der Mittelpunkt des Gesichts und Zentrum der Aufmerksamkeit. Deshalb zählt sie zu einem der häufigsten Ziele ästhetischer Operationen. Nasenoperationen sind äußerst anspruchsvoll, da selbst kleinste Veränderungen das komplette Gesicht verwandeln können. Neben der medizinisch häufig notwendigen Begradigung der Nasenscheidewand bei Atemproblemen sind vor allem Nasenspitzenkorrekturen beliebt. Doch auch Verschmälerungen (und auch Verbreiterung) der Nase oder das Abtragen von Nasenhöckern, sowie die Schiefnasenkorrektur sind gängige Eingriffe.


Faltenbehandlungen

Die Faltenbehandlung ist der umfassendste Bereich der plastisch-ästhetischen Medizin. Vor allem nicht invasive Eingriffe, wie das Unterspritzen mit Hyaluronsäure oder Botox, sind seit Jahren sehr geschätzt und weltweit die am häufigsten durchgeführten Behandlungen von Schönheitschirurgen. Gesichtsfalten lassen sich damit effektiv für einige Zeit beseitigen. Gefragte chirurgische Eingriffe sind vor allem die verschiedenen Formen des Faceliftings und die Halsstraffung, mit denen sich permanente Verjüngungseffekte erzielen lassen. Außerdem ist das Augenbrauenlifting, oft in Kombination mit einer Lidkorrektur, ein beliebter operativer Eingriff.

Relativ neu sind Faltenbehandlungen mittels Faden- und Vampir-Lifting. Wie der Name schon vermuten lässt, werden beim Fadenlifting kleinere Fäden unter die Hautoberfläche eingebracht und verankert. Beim Vampir-Lifting hingegen nutzt man die Injektion von Eigenblut des Patienten, um Falten zu glätten. Bei der Microdermabrasion und dem chemischen Peeling werden die oberen Hautschichten abgeschliffen. Dieser Prozess regt die Zellneubildung an und resultiert in einem ebenmäßigeren Erscheinungsbild der Haut. Kleinere Falten können mittels Kohlenstoffdioxid aufgepolstert werden. Das Verfahren wird Carboxytherapie genannt.


Korrekturen an den Augenpartien

Lidkorrekturen gehören zu den gängigsten Schönheitsoperationen und können das Gesicht wacher und deutlich jünger wirken lassen. Besonders die Oberlidkorrektur (auch Schlupflid-OP) zählt gerade bei Männern zu den häufigsten Operationen. Gemeinsam mit einem Augenbrauenlifting durchgeführt, kann die verjüngende Wirkung zusätzlich verstärkt werden. Nicht weniger beliebt sind Unterlidstraffung und Entfernung der Tränensäcke. Weitere Eingriffe am Auge umfassen das Entfernen von Xanthelasmen (kleine Fettablagerungen an der Nase, nahe der Augenwinkel) und Kanthopexien (zur Stabilisierung des Unterlids).


Lippen vergrößern

Volle Lippen sind für viele Frauen ein Schönheitsideal. Wer nicht von Natur aus mit schönen geschwungen Lippen ausgestattet ist oder diese mit der Zeit an Volumen verlieren, kann dies in einem unkomplizierten Eingriff angepasst werden. Dabei kann entweder mit Implantaten eine permanente Vergrößerung oder durch das Aufspritzen der Lippen mit Hyaluronsäure oder Eigenfett besonders natürliches Volumen für einige Monate erzielt werden. Positiver Nebeneffekt ist, dass sich damit auch Oberlippenfalten (Raucher- oder Plisseé Falten) reduzieren lassen.

Ästhetische Operationen am Ohr

Neben der Nase und der Augenpartie zählen die Ohren zu den auffälligsten Merkmalen des Gesichts. Besonders Segelohren können schon bei Kindern eine Belastung darstellen, weil sie häufig das Ziel von Spott und Hohn sein können. Das sogenannte Anlegen abstehender Ohren zählt infolgedessen zu den wenigen Eingriffen in der Schönheitschirurgie, die bereits vor der Volljährigkeit regelmäßig durchgeführt werden. Mitunter werden diese Operationen von der Krankenkasse übernommen. Weitere Möglichkeiten der Ohrenkorrektur sind die Verkleinerung der Ohren sowie die Ohrläppchenkorrektur, um beispielsweise ausgedehnte oder eingerissene Ohrlöcher zu rekonstruieren.

Korrekturmöglichkeiten am Kinn

Das Kinn steht selten im Mittelpunkt der Schönheitsideale. Ein stark hervorstehendes oder fliehendes Kinn lassen das Gesicht aber unharmonisch erscheinen und können daher sehr belastend für die Betroffenen sein. Mitunter können Kieferfehlstellungen damit einher gehen. Durch Implantate kann das Kinn vergrößert werden. Eine Verkleinerung erfolgt durch das Abschleifen oder Verschieben des Kieferknochens.

Die häufigste Form der Kinnkorrektur ist jedoch das Entfernen eines Doppelkinns mittels Fettabsaugung, Fett-Weg-Spritze oder im Rahmen einer Halsstraffung.

Korrekturen an den Wangen

Vorteile Wangenkorrektur: schnell und unkompliziert
Die klassische Wangenkorrektur wird auch als Wangenknochen-OP oder -Korrektur bezeichnet. Hohe, markante Wangenknochen werden generell als schön und attraktiv angesehen. Diese Wirkung kann die plastische Chirurgie durch den Einsatz von Implantaten, oder die Unterspritzung der Wangen mit Hyaluronsäure bzw. Eigenfett erreichen.

Doch auch die weniger bekannte Grübchen-OP hat in den letzten Jahren bei uns immer mehr Zuspruch erfahren. Die kleinen Einkerbungen an den Wangen zählen für viele zu einem schönen Lächeln dazu. Nicht jeder hat die Lachgrübchen von Natur aus, doch mit einem kleinen Eingriff können Chirurgen hier nachhelfen.

Möglichkeiten der Haartransplantation

Haartransplantationen sind nicht direkt der Gesichtschirurgie untergeordnet, können aber weitgehend in den Bereich der Gesichtsbehandlungen eingegliedert werden. Haartransplantationen sind besonders von Männern nachgefragte Eingriffe, um kahle Stellen am Kopf oder im Bart aufzufüllen. Haarverpflanzungen, die eine hohe Stirn kaschieren können oder Augenbrauentransplantationen werden allerdings auch von Frauen vermehrt nachgefragt.

Da Haartransplantationen ausgesprochen komplex und zeitaufwändig sind, werden sie nur von relativ wenigen spezialisierten Chirurgen angeboten.

Welche Vorteile hat eine ästhetische Gesichtsbehandlung?

Das Gesicht ist die auffälligste Körperregion und seit jeher im Fokus des Schönheitsideals. Veränderungen fallen deutlich stärker ins Auge als andere Eingriffe und lassen sich auch nur selten langfristig verdecken. Die Gesichtschirurgie kann daher durchaus bereits mit kleinen Veränderungen sehr große Wirkungen erzielen. Dabei ist die Vielzahl der Möglichkeiten ein großer Vorteil für Patientinnen und Patienten.Viele der Techniken sind sehr ausgereift und hinterlassen in den wenigsten Fällen sichtbare Narben. Zum Teil kommen sie sogar ohne Operation aus.

Wer gerne ein paar Jahre jünger aussehen möchte und / oder häufig in der Öffentlichkeit steht, kann mit den Eingriffen mitunter recht kurzfristig positive Veränderungen erzielen.

Glückliche junge Frau

Welche Risiken gibt es bei der Gesichtschirurgie?

Kein Eingriff, insbesondere keine Operation, ist komplett risikofrei. In der Regel kommt es zu Schwellungen und eventuell blauen Flecken, die aber mit der Zeit verschwinden. Unterspritzungen, zum Beispiel mit Hyaluron, sollten kaum sichtbar und jegliche Schwellungen nach wenigen Tagen verschwunden sein. Bei einer Nasenoperation kann es mehrere Monate dauern, bis diese komplett abgeklungen sind.

Im Falle von Operationen bleiben zwar Narben, diese können jedoch meistens unter dem Haaransatz oder hinter den Ohren versteckt werden. Auch Nachblutungen zählen zu möglichen Komplikationen.

Eine häufig geäußerte Befürchtung von Patienten ist, dass das Gesicht danach nicht mehr natürlich aussieht. Ein erfahrener Operateur wird das Ergebnis erreichen, dass sie vorab im Beratungsgespräch besprochen haben. Bilder, zum Beispiel von Hollywoodstars, mit schlauchbootartigen Lippen oder erfrorenen Gesichtern entsprechen zwar meist nicht dem europäischen Schönheitsideal, sind aber oft so gewünscht. Der Eingriff wird daher in der Regel nur dann stark auffallen, wenn dies Ihr Ziel ist.

Was kostet eine Schönheitsoperation im Gesicht?

Bei der Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten ist ein Preis nicht pauschal festzulegen, und die Schwankungsbreite ist enorm groß. Kleine Faltenbehandlungen bzw.. Faltenunterspritzungen beginnen bei rund 300 bis 400 Euro. Ein Facelift oder eine Nasenoperation wird hingegen mehrere tausend Euro kosten. Die Preise der einzelnen Behandlungen können jedoch stark schwanken und werden zum Beispiel von der Lage der Klinik und dem Stundensatz des Chirurgen beeinflusst.

MediDate ermöglicht Ihnen eine attraktive Preisersparnis von bis zu 50 % gegenüber direkter Buchung in einer Klinik. Der Grund dafür ist die enge Zusammenarbeit mit Partnerkliniken, die über ungenutzte OP-Plätze verfügen. MediDate garantiert eine erstklassige Behandlung zu profitablen Konditionen mit zeitnahen Terminen. Auch besteht jederzeit die Möglichkeit einer Finanzierung. Rufen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie unser Kontaktformular am Ende der Seite! Wir beantworten Ihnen gerne alle Fragen.

Gibt es auch Eingriffe, die von der Krankenkasse gezahlt werden?

Ästhetisch-plastische Operationen werden von der Krankenkasse in der Regel nur dann übernommen, wenn eine medizinische Indikation für den Eingriff vorliegt. Ob eine medizinische Notwendigkeit für die Operation besteht, entscheidet der behandelnde Arzt, der im Folgenden auch den Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellt.

Bestehen aufgrund optischer Gesichtsmerkmale, die nicht der Norm entsprechen, psychische Probleme, können die Kosten ebenfalls erstattet werden. Allerdings wird die Krankenkasse ein psychologisches Gutachten einfordern.

Zu den Gesichtskorrekturen, die aufgrund psychischer Probleme durchgeführt werden, gehören zum Beispiel Ohrenkorrekturen, die bis zum 12. Lebensjahr unter Umständen von den Krankenkassen bezahlt werden. Nasenkorrekturen können medizinisch indiziert sein, wenn eine Schiefstellung der Nasenscheidewand die Atmung behindert. Eingriffe der Rekonstruktionschirurgie nach Erkrankungen oder Augenlidstraffungen bei Sichteinschränkungen durch hängende Augenlider werden in der Regel ebenfalls übernommen.