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Poland-Syndrom

Asymmetrisches Brustwachstum kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals verbirgt sich keine Erkrankung dahinter. In manchen Fällen jedoch handelt es sich um einen Fehlbildungskomplex, der häufig mit anderen Deformitäten des Muskel- und Sklettsystems einhergeht. Diese als Poland-Syndrom bezeichnete Anomalie kann mit dem vollständigen einseitigen Fehlen einer Brust assoziiert sein und besonders junge Mädchen psychisch sehr belasten. Behandlungsmöglichkeiten bietet die plastisch-ästhetische Chirurgie mit verschiedenen Methoden der Brustkorrektur.

Korrekturmöglichkeiten des Poland-Syndroms

  • Brustvergrößerung mit Implantat
  • Brustvergrößerung mit Eigenfett
  • Lappentransplantation
  • Meist ist auch eine Brustwarzenkorrektur nötig

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Poland-Syndrom

Was versteht man unter dem Poland-Syndrom?

Das Poland-Syndrom bezeichnet eine Erkrankung, bei der sich Fehlbildungen im Muskel- und Skelett-System entwickeln. Namensgeber war ein englischer Chirurg, Alfred Poland, der die Krankheit im 19. Jahrhundert entdeckte. In den meisten Fällen fehlen zwei Teile des normalerweise dreiteiligen großen Brustmuskels (Musculus pectoralis major). Hinzu kommen Fehlbildungen der Brustdrüse und des Skeletts. In der Regel ist nur eine Körperhälfte, häufig die rechte Seite, betroffen.

Das Syndrom geht mit einer einseitig verkleinerten oder vollständig fehlenden Brust einher. Die Brustwarze der betroffenen Seite weist eine verkleinerte Ausprägung inklusive verkleinertem Warzenhof auf und ist stärker pigmentiert als die der normal entwickelten Brust. Die Brüste sind asymmetrisch angelegt und unterscheiden sich auch strukturell. In der unterentwickelten Brust findet sich ein hoher Bindegewebsanteil und nur sehr wenig Fett. Sie besitzt daher eine hohe Festigkeit, während die Brust der Gegenseite aufgrund des höheren Fettanteils stärker hängt.

Begleitend zu der Brustfehlbildung zeigen sich häufig weitere Veränderungen, wie Handfehlbildungen (z.B. zusammengewachsene Finger – Syndaktylie), einseitig schwächer ausgebildeter Arm oder Brustkorb, fehlende Achselbehaarung, Fehlbildung der Nieren sowie Fehlbildungen der unteren Extremität. Welche Symptome allerdings zur Ausbildung gelangen, ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Funktionelle Einschränkungen ergeben sich meist nur aus schweren Hand-Deformitäten. Diese können allerdings auch so minimal ausgeprägt sein, dass sie nur mit Mühe als solche erkennbar sind. Leichte Formen der Erkrankung, bei der sich lediglich Brustdeformitäten zeigen, bleiben normalerweise bis in das pubertäre Stadium unentdeckt.

Warum das Poland-Syndrom auftritt, ist nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine pränatale Entwicklung zwischen der 6. und 7. Schwangerschaftswoche durch eine unterbrochene Blutzufuhr. Dies bedingt, dass das Poland-Syndrom in den meisten Fällen nicht genetisch bedingt ist, obwohl zum Teil eine familiäre Häufung zu beobachten ist.

Wie wird das Poland-Syndrom behandelt?

Wegen der beim Poland-Syndrom obligatorisch vorhandenen Brustdeformität begeben sich vor allem Betroffene des weiblichen Geschlechts in die Hände eines Chirurgen.

Die Angleichung der verkleinert angelegten Brust erfolgt zum Großteil mit einem Silikonimplantat. Standardmäßig ist es in vielen verschiedenen Größen und Formen erhältlich, kann allerdings auch speziell angefertigt werden, um das bestmögliche Resultat zu erzielen. Eingesetzt wird das Implantat über einen Schnitt um die Brustwarze oder in der Unterbrustfalte. Genauso kann ein Zugang über die Achseln gelegt werden, was mit einer reduzierten Narbenbildung einhergeht. Ein Größenausgleich allein reicht jedoch meist nicht aus. Oftmals muss die normal entwickelte Brust gestrafft und der Warzenhof verkleinert werden, um die Brüste optisch anzugleichen.

Die Brustvergrößerung kann ebenfalls durch Eigenfettunterspritzung erfolgen. Dabei wird an einer anderen Körperstelle zunächst eine Fettabsaugung vorgenommen, um das Substrat für den Brustaufbau zu gewinnen. Nach Auftrennung des gewonnenen Fetts in einer Zentrifuge kann es in die fehlentwickelte Brust injiziert werden.

Auch eine Lappentransplantation kann zum Asymmetrie-Ausgleich angewandt werden. Die Gewinnung eines Hautfettlappens, zur anschließenden Transplantation in die Brust, erfolgt ebenfalls an anderer Körperstelle. Es wird das Haut- und Unterhautfettgewebe mitsamt Blutgefäßen entnommen und derart in die Brust integriert, dass die Blutversorgung des Gewebes sichergestellt ist. Anschließend lässt sich das Gewebe formen und der gegenseitigen Brust angleichen.

Aufgrund der strukturellen Unterschiede zwischen den Brüsten wird die Korrektur lediglich eine optische Verbesserung erzielen. Die Brust mit dem höheren Fettanteil wird naturgemäß immer etwas stärker hängen und sich anders anfühlen, vor allem wenn mit Silikonimplantaten gearbeitet wird. Um diesem Problem zu entgehen, besteht die Möglichkeit, in einer zweiten OP die gesunde Brust zu amputieren und auch in diese ein Implantat zu setzen. Dieser Schritt sollte allerdings gut durchdacht werden, da mehrere chirurgische Eingriffe notwendig sind und somit auch das Komplikationsrisiko und die Belastung für den Körper steigt.

Patienten, die zusätzlich unter zusammengewachsenen Fingern leiden, können diese handchirurgisch behandeln lassen.

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Für wen eignet sich die Korrektur der Brust aufgrund des Poland-Syndroms?

Unsymmetrische Brüste, die in Verbindung mit dem Poland-Syndrom in Erscheinung treten, sind medizinisch gesehen nicht behandlungsbedürftig, da sie nicht mit einer funktionellen Einschränkung einhergehen. Jedoch können vor allem junge Mädchen und Frauen unter dem optischen Erscheinungsbild stark leiden. Die Angleichung der Brüste ist im besten Fall frühzeitig nach Beendigung des Brustwachstums vorzunehmen, kann aber auch schon früher in Betracht gezogen werden, wenn die normale psychische Entwicklung andernfalls nicht gewährleistet ist.

Die einseitige Brustvergrößerung mit Implantat ist nur bei Patienten sinnvoll, die über genügend Brustgewebe verfügen. Andernfalls würde sich das Implantat unter der Haut abzeichnen. Ist so gut wie gar kein Brustgewebe vorhanden, kann die Lappenplastik oder Eigenfettunterspritzung bessere Resultate erzielen. Dafür muss der Patient jedoch über genügend Körperfett an anderer Körperstelle verfügen.

Wie finde ich die richtige Klinik?

Beratungsgespräch

Patienten, die aufgrund des Poland-Syndroms unter asymmetrischen Brüsten leiden, sollten bei der Wahl einer Klinik ein paar Punkte beachten. Eine gute Beratung durch einen erfahrenen Chirurgen ist das A und O für ein gelungenes Ergebnis. Die Ausprägung des Poland-Syndroms ist individuell sehr unterschiedlich. Nur ein erfahrener Chirurg ist in der Lage einzuschätzen, welche Methode geeignet und am erfolgversprechendsten ist.

Checkliste für die Klinikwahl

  • Ist die Klinik gut zu erreichen?
  • Ist das medizinische Equipment auf dem neuesten Stand?
  • Können die Ärzte ausreichend Erfahrung nachweisen?
  • Vertrauen Sie Ihrem Arzt?
  • Werden die Hygiene- und Sauberkeitsstandards eingehalten?
  • Gibt es Erfahrungsberichte und Bewertungen?

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Mit welchen Kosten muss bei einer Brustkorrektur aufgrund des Poland-Syndroms gerechnet werden?

Patienten mit Poland-Syndrom erwägen häufig eine einseitige Brustvergrößerung, die die einzige Möglichkeit der dauerhaften Korrektur der Asymmetrie darstellt. In schweren Fällen kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein, auch wenn prinzipiell keine körperlichen Beschwerden auftreten. Andernfalls gestalten sich präzise Preisangaben schwierig, da dies vom Ausmaß der Fehlbildung und dem gewählten Behandlungsverfahren abhängig ist.