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Interview mit Dr. med. Georg Gerten der Augenklinik am Neumarkt über Augen-OPs

Viele Menschen leiden unter einer Sehschwäche. Diese kann man durch Brillen oder Kontaktlinsen korrigieren, aber auch durch eine Augenoperation. Moderne Methoden bieten hier sehr gute Chancen, ohne Sehhilfen wieder normal sehen zu können. Wer über eine Augenlaseroperation (LASIK) nachdenkt, bekommt bei MediDate und bei Vermittlung zu einer Fachklinik vorab eine umfassende Beratung. Denn bei allen Verfahren der operativen Augenmedizin muss eine seriöse und individuelle Beratung über Möglichkeiten und Grenzen der operativen Sehfehlerkorrektur durch einen Facharzt vorausgehen, um Augenerkrankungen auszuschließen. Zu der Beratung gehören auch das Aufzeigen aller alternativen Techniken und die Erörterung spezieller Risiken und Nebenwirkungen. MediDate vermittelt an führende Augenkliniken in Deutschland.

Portrait_Dr.Gerten

Die Augenklinik am Neumarkt ist eine der beliebtesten. Einer der behandelnden Ärzte ist Dr. med. Georg Gerten von der Augenklinik am Neumarkt in Köln. Er ist mit über 15-jähriger Erfahrung einer der Pioniere der Laserchirurgie (Femto-LASIK, Wellenfront-optimierte LASIK, Femtosekunden-Laser geführte Keratoplastik usw). Mit über 20.000 Eingriffen ist Dr. Gerten einer der erfahrensten Augenchirurgen Deutschlands.



Interview mit Dr. Georg Gerten, Augenklinik am Neumarkt Köln

Haben sich Augen-OPs etabliert? Können Sie einen positiven Trend zur Optimierung der Sehkraft feststellen?

Dr. Georg Gerten: Wir überblicken die Entwicklung der Laseroperationen am Auge seit 1995, weil wir die Laseroperation gegen Fehlsichtigkeit als eine der ersten Kliniken in Deutschland eingeführt haben. Seitdem hat sich enorm viel getan. Vor allem hat sich die Qualität des Sehens nach einer LASIK immer mehr gesteigert. Heute sehen die Patienten in vielen Fällen nach einer LASIK ohne Sehhilfe besser als vorher mit Brille. Auch sehen wir, dass unsere gelaserten Patienten sehr stabile Werte in der Langzeitbetrachtung haben, meist stabiler als Patienten die eine Brille tragen. Dies ist wissenschaftlich zwar noch nicht eindeutig bewiesen, aber man vermutet, dass die Einschränkung des Blickfeldes durch Brillengläser bzw. das verzerrte oder unscharfe Bild durch die Seiten oder den Brillengläsern vorbei einen falschen Wachstumsimpuls an der Netzhaut auslöst. Nach Laserkorrektur ist das Bild in alle Blickrichtungen gleich scharf und nicht eingeschränkt, möglicherweise sind deshalb gelaserte Augen so stabil.

Viele Prominente lassen sich die Augen lasern: ist die Brillenschlange / der Brillenträger out?

Dr. Georg Gerten: Als modisches Accessoire ist eine Brille manchmal nett, aber niemand möchte davon abhängig sein.

Ist die dunkle Herbstzeit prädestiniert für die Durchführung von Augen-OPs?

Dr. Georg Gerten: Nein, das spielt keine Rolle. Die Patienten werden nach der Laser-OP gegebenenfalls mit speziellen Sonnenbrillen versorgt, die auch eine Operation im Sommer risikolos machen.

Sind eher Männer oder Frauen das Klientel: wer kann besser oder schlechter sehen – geschlechterspezifisch?

Dr. Georg Gerten: Das ist ausgeglichen. In der Frau-Mann-Beziehung kommt es doch darauf an, was man sehen will und wohin der Blick gerichtet wird – das ist eher ein psychologisches Gebiet.

Gibt es neue Methoden, Anwendungen oder Trends, die z.B. aus den USA herüberschwappen?

Dr. Georg Gerten: Ja, gerade ist eine neue Optimierung durch eine große US-amerikanische Studie belegt worden: die Topographie-optimierte LASIK. Damit können auch kleine optische Unregelmäßigkeiten der Hornhaut ausgeglichen werden. So sind Sehschärfen von über 100 Prozent machbar.