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Neues im Bereich der Brust-Operationen: Experten-Interview mit Dr. Atila

Dr. Atila

Dr. med. Mehmet Atila ist ein erfahrener und international renommierter Plastisch-Ästhetischer Chirurg, der auch für MediDate Patienten und Patientinnen Schönheitsoperationen durchführt. Als Gründer und Ärztlicher Direktor des Medical Inn Zentrums in Düsseldorf ist er zudem ein angesehener Referent auf nationalen und internationalen Kongressen und ein gefragter Operateur.

Außerdem ist Dr. med. Atila auch der aktuelle Präsident der German-Turkish Plastic Surgery Association (GTPSA). In dieser Aufgabe engagiert er sich intensiv für die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden in der ästhetischen Medizin ebenso wie für qualifizierte Weiterbildung in der Ästhetik und die Nachwuchsförderung.

Er ist auch bekannt aus zahlreichen Medienberichten: Pop-Sängerin Linda Teodosiu (Ex-„DSDS“) ließ sich 2016 ihre Oberweite beim Düsseldorfer Schönheitsexperten Dr. Atila vom Medical Inn vergrößern. Doch auch „normale“ Menschen können sich eine Operation bei ihm leisten. Für MediDate hat er beispielsweise schon zahlreiche Patientinnen zu erfolgreichen Brust-Operationen verholfen.

Mit hoher positiver Resonanz: er nimmt sich für MediDate Patienten viel Zeit – von der ausführlichen Beratung bis zur zuverlässigen Behandlung – und führt die Eingriffe kompetent, fachgerecht und sorgfältig durch.

Die DSDS-Kandidatin Linda Teodosiu entschied sich nach ihrer starken Gewichtsabnahme für einen operativen Eingriff bei ihm. Nach der OP erzählt sie von ihrem ganz neuen Lebensgefühl: „Endlich fühle ich mich wieder vollkommen wohl in meiner Haut und zeige das auch. Ich habe mich nach meiner Gewichtsabnahme mit meinem A-Körbchen sehr unglücklich gefühlt. Dank der Fachkompetenz von Dr. Atila und dem Team des Medical Inn bin ich endlich wieder zufrieden mit meinem Dekolleté und freue mich über das natürlich aussehende Ergebnis“ , so Linda kurz nach der erfolgreichen OP.

Für Medidate beantwortet Dr. Atila exklusiv Fragen zum Thema Brust-OP.

Was gibt es Neues in diesem Bereich der Brust-Operationen?

Dr. med. Atila: Bei Brustvergrößerungen stehen uns mittlerweile Implantate der neuesten Generation zur Verfügung, die zum einen die natürliche Brustform weitgehend nachahmen und zum anderen sich auch haptisch sehr echt anfühlen. Des Weiteren gibt es ein neues Implantat B-Lite, das bei gleicher Größe 30 Prozent weniger Gewicht aufweist.

Zudem können wir mittlerweile mit Netzen / Matrices arbeiten, die insbesondere bei sekundären OPs, wie bei Kapselfibrose und Deformationen zum Tragen kommen. Diese werden im Sinne einer Hängematte eingebaut, sichern die neue Implantatposition und verhindern ein erneutes Absinken der Implantate.

Was sind die Herausforderungen in Deutschland – was wird am meisten benötigt bei Ihren Patientinnen?

Dr. med. Atila: In Deutschland haben wir leider sehr viele Revisions-Operationen, da es noch sehr viele Billiganbieter gibt. Hier steht nicht die Qualität im Vordergrund, sondern ein Massenbetrieb mit Zeitdruck. Häufig wird hier eine Implantatposition über dem Muskel gewählt, welche von sich aus mit einer 30 % höheren Rate eine Kapselfibrose zu entwickeln, verbunden ist.

Zur Erläuterung: Revision bezeichnet in der Medizin die Wiederholung oder Erweiterung eines zuvor durchgeführten Eingriffs (Revisonsoperation).

Was verlangen die höchsten Standards im Brust-OP-Bereich – was sind die Herausforderungen?

Dr. med. Atila: Die größte Herausforderung sind natürlich Revisionsoperationen, insbesondere nach ausgeprägter Kapselfibrose und Implantatdislokation.

Eine weitere Herausforderung, die mit unseren Qualitätsstandards und meiner Expertise allerdings gut zu beherrschen ist, sind stark erschlaffte Brüste mit wenig Gewebe, wie nach Schwangerschaften oder starken Gewichtsschwankungen.

Bei Brustvergrößerungen ist immer wieder das Material in der Diskussion – aber: Silikon ist einer der am besten untersuchten Stoffe in der Medizin.

Was empfehlen Sie da speziell: welche Methode und wie lange hält so eine Korrektur?

Dr. med. Atila: Ich benutze Qualitätsimplantate der neuesten Generation, die die Eigenschaften vom normalen Brustgewebe weitgehend imitieren. Diese Brustimplantate bestehen aus einem sehr elastischen und weichen Gel, das in der Konsistenz einer natürlichen Brust täuschend ähnelt ist und sich optimal der natürlichen Brustform anpasst.

Durch die Platzierung der Implantate unterhalb des Brustmuskels werden die Implantatgrenzen zusätzlich kaschiert, sodass sich die Brüste nach dem Eingriff für die Patientinnen auch völlig echt anfühlen. Zudem gilt: moderne Implantate der 5. Generation sind extrem stabil und können nicht mehr auslaufen.

Unsere Hersteller geben eine lebenslange Garantie auf die Implantate. Trotzdem werden einige Frauen im Laufe ihres Lebens noch einmal operiert werden müssen, z.B. bei einer Verkapselung der Implantate oder einem erneuten Formverlust der Brüste.

Was raten Sie Frauen, die eine Brust-OP vornehmen wollen – was ist dabei zu bedenken, welche Risiken gibt es?

Dr. med. Atila: Wichtig ist die Wahl des richtigen Operateurs. Dieser sollte Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sein und einen großen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der Brust OPs aufweisen.

Diese Fragen sollte vorab geklärt sein: Ist der Operatuer überhaupt für den gewünschten Eingriff ausgebildet? Die offizielle Bezeichnung gibt hier Aufschluss. Ebenfalls liefert der Lebenslauf Informationen, auch für Spezialisierungen, wie Brustoperationen, Handchirurgie oder Nasenkorrekturen. Doch auch Patientenstimmen in Internetforen, Blogs, Medizinportalen oder die gute alte Mundpropaganda geben durchaus Aufschluss darüber, wie gut ein Arzt seine Methoden beherrscht oder seine Patienten betreut. Letztendlich spielt das eigene Gefühl eine große Rolle. Der Patient muss sich beim Arzt wohlfühlen und ihm vertrauen.

Die Risiken der Operation selbst sind überschaubar und betreffen die allgemeinen Risiken wie bei jedem Eingriff. Wenn sie die höchsten Hygiene- und Qualitätsstandards anwenden, sind Risiken, wie zum Beispiel Infektionen, weitgehend vermeidbar.

Langfristig besteht das Risiko einer Kapselfibrose, welche schicksalshaft ist, aber auch hier kann durch die Technik (submuskuläre Lage der Implantate) und die Einhaltung von Qualitätsstandards das Risiko minimiert werden.

Eine Kapselfibrose kann, unabhängig von der Sorgfalt und Expertise des Chirurgen, entstehen. Es bildet sich um das Implantat herum eine Bindegewebshülle, die im Idealfall reaktionslos, weich und zart bleibt und nicht tastbar ist. Es kann aber vorkommen, dass diese Kapsel extrem dick und hart wird und das Implantat verformt und mitunter auch Schmerzen verursacht.

Neuere Implantate, die heutzutage in der ästhetischen Chirurgie verwendet werden, verfügen über hoch kohäsive Silikongele, die von einer dicken Kapsel sind. Der Sicherheitsfaktor ist dadurch sehr hoch. Können Sie das bestätigen und empfehlen?

Dr. med. Atila: Ja, ein Auslaufen der Implantate im klassischen Sinne ist nicht mehr möglich. Die von uns verwendeten Hersteller geben eine lebenslange Garantie auf die Implantate. Diese werden auch als „unbreakable“ bezeichnet.


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