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Eine größere Brust für Sportlerinnen - Worauf sportlich aktive Frauen achten sollten

Brustvergrößerungen bei Sportlerinnen sind keine Seltenheit. Besonders intensive sportliche Aktivität geht meist auch mit einem deutlichen niedrigeren Körperfettanteil einher, der sich dann auch in einer kleineren Oberweite erkennbar macht, da die weibliche Brust zu einem Großteil aus Fettgewebe besteht.

Aufgrund ihrer körperlichen Aktivität und der Beschaffenheit ihres Körpers sollten sehr sportliche Frauen bei der Brustvergrößerung einige Dinge besonders beachten.

Für Sportlerinnen bei einer Brustvergrößerung besonders zu beachten:

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Mehr Informationen zu Brustvergrößerungen mit Implantaten

Die Lage des Implantats

Ob das Implantat auf den Brustmuskel oder unter den Brustmuskel gesetzt werden soll, muss jede Frau vor ihrer Brustvergrößerung entscheiden. Welche Methode der Brustvergrößerung am besten geeignet ist, muss individuell entschieden werden. Verschiedene körperliche Gegebenheiten und die Wünsche der Patientin haben Einfluss auf diese Entscheidung.

Sportlerinnen sollten hier besonders achtsam sein. Die Lage des Implantats hat nicht nur Einfluss auf das spätere Aussehen der Brüste, sondern kann auch die sportliche Tätigkeit beeinträchtigen. Viele Sportlerinnen, vor allem in Krafttraining und Bodybuilding aktive Frauen, haben einen geringen Körperfettanteil. Dies führt dazu, dass auch die Brust über weniger Fettgewebe verfügt.

Platzierung über dem Brustmuskel

Wird nun ein Brustimplantat über dem Brustmuskel platziert, kann das vorhandene Drüsen- und Fettgewebe nicht ausreichend sein, um das Implantat vollständig zu umschließen und zu verbergen. So lässt sich das Implantat bei einigen Frauen unter der Haut erahnen. Dies hat zur Folge, dass die Brust weniger natürlich wirkt und die Implantate in Unterwäsche oder Bikini mitunter deutlich erkennbar sind.

Platzierung unter dem Brustmuskel

Dem gegenüber steht die Positionierung der Implantate unter dem Brustmuskel. Diese Technik kann sich bei Frauen, die beim Sport häufig die Brustmuskeln beanspruchen, als problematisch herausstellen. Auch hier sind vor allem Sportlerinnen betroffen, die Krafttraining und Bodybuilding betreiben. Doch auch Tennisspielerinnen und Schwimmerinnen sollten hier vorsichtig sein.

Die Platzierung der Brustimplantate unter dem Brustmuskel erfordert während der OP eine Trennung des Muskels vom Brustbein. Dies führt in der Folge zu einer leichten Schwächung des Muskels.

Im alltäglichen Leben bleibt diese Schwächung unbemerkt, bei gezieltem Training mit Leistungsanspruch kann dies jedoch Auswirkungen auf die Leistung haben.

Hinzu kommt die mechanische Belastung des Implantats durch regelmäßige Muskelkontraktionen. Liegt das Implantat unter dem Brustmuskel, wird bei jeder Kontraktion dieses Muskels Druck auf die Silikonkissen ausgeübt. Dies verstärkt nicht nur den Verschleiß und die Materialermüdung der Brustimplantate, sondern kann zudem zu Verschiebungen der Implantate führen.

Bei jeder Kontraktion bewegen sich die Implantate nach oben oder zur Seite, was langfristig ihre Lage ändern kann. Dies hat Auswirkungen auf die äußere Form der Brüste.

Fazit zur Platzierung

Die Lage der Implantate sollte also besonders bei sportlich aktiven Frauen im Vorfeld der Brustvergrößerung genau besprochen werden. Je nach Sportart und Trainingspensum sowie nach der körperlichen Beschaffenheit der Brust, kann der behandelnde Arzt eine individuelle Empfehlung abgeben. Es sollten bewusst alle Vor- und Nachteile aufgezeigt werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Die Größe der Implantate

Ein weiterer Faktor, der bei Sportlerinnen nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Größe der Brustimplantate. Natürlich hat jede Frau eine Vorstellung davon, wie ihre Brust nach der Brustvergrößerung aussehen soll.

Doch besonders bei lauf- und sprungintensiven Sportarten wie Fußball, Handball oder Laufen kann ein zu großes und schweres Implantat Probleme verursachen. Das zusätzliche Gewicht der Brüste beansprucht das Gewebe und kann es schwächen.

Zudem kann ein sehr großer Busen vor allem bei Kontaktsportarten störend sein. Um das Gewebe nicht zu stark zu beanspruchen und Schmerzen zu vermeiden, sollte in jedem Fall ein gut sitzender Sport-BH getragen werden. Dieser stützt die Brust und entlastet das Gewebe.

Sportlich aktiv mit neuer Brust

Um trotz größerer Implantate das Gewicht möglichst gering zu halten, kann die Verwendung von B-Lite Implantaten in Betracht gezogen werden. Diese innovativen Brustimplantate zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein rund 30 % geringeres Gewicht gegenüber normalen Brustimplantaten derselben Größe haben.

Möglich ist dies durch eine Verringerung der Dichte des Materials durch viele kleine Hohlräume im Silikon. So haben B-Lite Implantate ein deutlich geringeres Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Silikonimplantaten, was Sportlerinnen sich zunutze machen können.

Das geringere Gewicht der Brüste wirkt weniger stark auf das Gewebe ein und ist auch langfristig sehr schonend. Auf diese Weise können sich auch körperlich sehr aktive Frauen ihren Wunsch vom größeren Busen erfüllen.

Ausfallzeit und Genesung

Ein Faktor, der für viele Frauen nicht unerheblich ist, ist die Ausfallzeit nach der OP.

Nicht nur im Job kann eine lange Ausfallzeit problematisch sein, sondern auch, wenn ein fester Trainingsplan vorliegt, der durch die OP unterbrochen wird. Durch eine zu lange Ausfallzeit können mögliche Trainingserfolge verloren gehen.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Frauen für die Positionierung des Implantats über dem Brustmuskel. Nach dieser OP ist die Heilungsphase kürzer und der Körper schneller wieder vollständig genesen als nach einer Brustvergrößerung mit Platzierung des Implantats unter dem Brustmuskel.

Dennoch sollte die Länge der Ausfallzeit nicht der bestimmende Faktor bei der Wahl der richtigen Methode der Brustvergrößerung sein.

Zusätzlich sollte dem Körper nach der Operation genügend Zeit für die vollständige Genesung gegeben werden. Viele sportliche Frauen neigen dazu, frühzeitig wieder sportlich aktiv zu werden.

Ist der Heilungsverlauf zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Trainings noch nicht vollständig abgeschlossen, kann dies negative Auswirkungen auf die Genesung sowie auf das Ergebnis der OP haben. Aus diesem Grund sollte dem Körper ausreichend Zeit und Ruhe gegeben werden. In der Regel wird Extremsportlerinnen empfohlen, sich etwa 6 Monate zu schonen.